Mitarbeiter sensibilisieren und Gäste nichts spüren lassen

Laut Geschäftsführer von wellness-hotel.info und Auswerter der Umfrage Mag. Erwin Oberascher manifestiert sich ein Grundkonsens unter den Wellness-Hoteliers: „Man versucht, die Mitarbeiter in Bezug auf Energieeinsparung zu sensibilisieren und Gäste möglichst wenig davon spüren zu lassen.“

Zahlreiche Hoteliers berichten davon, dass bereits in den vergangenen Monaten einige energiesparende Maßnahmen gesetzt wurden und dass weitere Verbesserungen in Planung sind. Viele Einsparungspotentiale lassen sich jedoch nur mittelfristig umsetzen und werden erst nächstes Jahr Wirkung zeigen.

Auch der wirtschaftliche Aspekt wurde von vielen Hoteliers angesprochen. Der größte Teil des Energieverbrauchs zählt für Wellnesshotels zu den Fixkosten, das heißt sie fallen jedenfalls an – egal wie hoch die Auslastung ist.

Oberascher dazu: „Solange die Nachfrage hoch bleibt, verteilen sich die Energiekosten auf viele Nächtigungen und sind für die Hotels leichter verkraftbar. Sinkt jedoch die Belegung, so steigt die Belastung für die Hotels sprunghaft. Ein solches Szenario bereitet Sorgen.“

Umdenken bei Betreibern

Die Energiekrise beschleunigt auch bei den Wellnesshotels so manche Entwicklung. Das sind nicht nur einzelne Maßnahmen, sondern bei immer mehr Betrieben auch grundsätzliche Einstellungen.

„Einige Rückmeldungen zeigen, dass Hotels bei neuen Investitionen nicht nur darüber nachdenken, was touristisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, sondern auch darüber, was energetisch vernünftig ist“, weiß Oberascher.

Das sagt beispielsweise auch Jakob Schneider jun., Chef eines bekannten Vier-Sterne-superior-Hotels in Obertauern im Salzburger Land: „Der ökologische und wirtschaftliche Aufwand, einen Außenpool auf 1750 m Seehöhe im Winter zu heizen, hat uns bisher vom Bau eines solchen abgehalten. Bei den aktuellen Energiepreisen sind wir nun sehr froh, keinen zu haben.“

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