Guide of Conduct

Nobelhart & Schmutzig veröffentlicht Verhaltenskodex für Mitarbeiterschutz

Das Team von Nobelhart & Schmutzig
Das Team von Nobelhart & Schmutzig freut sich über den neuen Guide of Conduct. (Foto: © Caroline Prange)
Das Nobelhart & Schmutzig gilt längst als Deutschlands politischstes Lokal. Doch auf diesen Lorbeeren will sich das Restaurant nicht ausruhen. Und so hat es auch zu Belästigung, Diskriminierung und Machtmissbrauch eine klare Meinung. 
Montag, 10.07.2023, 14:39 Uhr, Autor: Thiemo Welf-Hagen Wacker

Wer in den vergangenen Wochen die Medien verfolgt hat, kam nicht um die Themen Machtmissbrauch, sexuelle Belästigung und Diskriminierung herum.

Ob in der Politik, der Welt des Entertainments oder der Gastronomie: In jeder Branche mehren sich die Vorwürfe gegen Menschen, die ihre Position zu Lasten anderer missbrauchen.

Klare Positionierung gegen Belästigung, Diskriminierung und Machtmissbrauch

Für den Berliner Wirt Billy Wagner ein guter Zeitpunkt, um sich nun auch öffentlich gegen diese Themen zu positionieren. Allerdings nicht nur verbal, sondern mit starken Inhalten und einem klaren Plan. 

Denn Wagner hat eigens für sein mit einem Michelin Stern ausgezeichnetem und auf Platz 45 der aktuellen „The World’s 50 Best Restaurants" Liste rangierendem Speiselokal Nobelhart & Schmutzig einen sogenannten Guide of Conduct erstellen lassen.

Insgesamt zwei Jahre Arbeit stecken in dem rund 27 Seiten umfassenden Werk, das von einer externen Beraterin mit Unterstützung des 20-köpfigen Teams erarbeitet wurde.

Was versteht man unter einem Guide of Conduct?

Unter einem Guide of Conduct versteht man einen Verhaltenskodex für die Mitglieder einer Organisation. Darin sind Erklärungen der Werte und Grundsätze der Organisation sowie entsprechende Kommunikations- und Verhaltensregeln für deren Mitglieder festgelegt.

Der Guide of Conduct legt demnach schriftlich fest, welche Verhaltensarten ermutigt und gefördert werden und welche wiederum nicht akzeptabel sind.

Ziel eines solchen Guide of Conducts: Ein positives und respektvolles Umfeld zu schaffen, in dem alle Mitglieder eines Teams gleiche Chancen und Rechte haben. Machtmissbrauch, (sexuelle) Belästigung, Diskriminierung, Mobbing und andere unangemessene Verhaltensweisen sollen dadurch verhindert werden.

Weiterlesen

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

Public-Viewing in einer Kneipe
Regelung
Regelung

Fußball-WM 2026: Neue Public-Viewing-Verordnung eröffnet Chancen fürs Gastgewerbe

Zur Fußball-WM 2026 lockert die Bundesregierung den Lärmschutz für Public Viewing. Das schafft neue Spielräume für Betriebe. Gerade für das Gastgewerbe ergeben sich dadurch zusätzliche Chancen auf mehr Gäste und Umsatz.
Hände halten Schild mit der Aufschrift "Überbrückungshilfe"
Wirtschaftshilfen
Wirtschaftshilfen

Das gilt für die Überbrückungshilfe III Plus

Die Bundesregierung verlängert  die Überbrückungshilfen als Überbrückungshilfe III Plus. Damit einher geht auch die Erhöhung des maximalen Förderbetrags. Die neuen Regelungen im Überblick.
Kopenhagener Sternerestaurant Noma
Wiedereröffnung
Wiedereröffnung

Noma öffnet wieder: Redzepi in Top-Position

Das Kopenhagener Drei-Sterne-Restaurant startet mit neuer Küchenleitung in die nächste Phase. René Redzepi bleibt dem Haus künftig als Kreativ-Direktor verbunden.
Kellner berät Gast
Gastgeberqualität
Gastgeberqualität

Umfrage zeigt: Restaurantgäste erwarten persönlichen Service

Trotz der Annehmlichkeiten zunehmender Digitalisierung bleibt eines für Restaurantgäste entscheidend: der persönliche Service. Das zeigt der diesjährige „State of Hospitality Report“.
Siegerteam von Aramark Deutschland
Wettbewerb
Wettbewerb

Aramark Deutschland holt Silber beim International Chefs’ Cup 2026

Erfolg für Aramark Deutschland: Beim International Chefs’ Cup 2026 in Dublin überzeugte das deutsche Team mit seinem Wettbewerbsmenü die Jury. Sebastian Bünning und Johannes Böttcher sicherten sich damit einen Platz auf dem Siegerpodest.
Vaios Mpardas
HOGAPAGE-Interview
HOGAPAGE-Interview

Fußball-WM 2026: Public Viewing im Münchner Seehaus im Englischen Garten

Am 11. Juni startet die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Erstmals kämpfen 48 Nationen in 104 Spielen um den Titel. Zahlreiche Partien können Fußballfans auch im Seehaus im Englischen Garten in München verfolgen. Biergartenleiter Vaios Mpardas verrät im Interview mit HOGAPAGE, was Gäste beim Public Viewing erwartet, wie sein Team mit den späten Anstoßzeiten umgeht und welche Prognose er für das Turnier wagt.
Public Viewing in einer Kneipe
Fußballsommer
Fußballsommer

Fußball-WM 2026: So läuft es mit Public Viewing in Sachsen

Die WM-Länder USA, Kanada und Mexiko liegen in einer anderen Zeitzone. Bei hiesigem Torjubel beim Public Viewing kann es abends spät werden. Wie gehen die Städte in Sachsen damit um?
GreenSign-Zertifizierung für die AWO Pfalz
Seniorenverpflegung
Seniorenverpflegung

GreenSign Institut zertifiziert den Bezirksverband AWO Pfalz

Wie nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung gelingen kann, zeigt der Bezirksverband AWO Pfalz: Für sein nachhaltiges Engagement in der Seniorenverpflegung wurde der soziale Träger jetzt mit der GreenSign Gastro/GV-Zertifizierung ausgezeichnet.
Public-Viewing in einer Kneipe
Auswertung
Auswertung

Späte WM-Anstoßzeiten könnten Gastro-Umsätze stark schmälern

Zusätzliche Gäste zur Fußball-WM 2026? Eigentlich bescheren Fußball-Weltmeisterschaften Kneipen, Bars und Biergärten viel Zulauf. Doch diesmal könnte das anders sein, vermuten Experten.