Recruiting mal anders

Verrückte Idee: Mit Kickern zum Ausbildungsplatz

Gastgewerbe und Hotellerie finden immer schwieriger Nachwuchs. Das liegt wohl auch daran, wie die Branche für sich wirbt. Aber wie erreicht man die Jugend von heute und wie macht man ihnen eine Ausbildung schmackhaft?
Freitag, 23.12.2022, 09:04 Uhr, Autor: Thiemo Welf-Hagen Wacker
Tischkickern macht Spaß.
Beim Kickern mit den Jugendlichen baut man Vertrauen auf und kann sie so vielleicht vom eigenen Betrieb überzeugen. (Foto: © WavebreakMediaMicro/stock.adobe.com)

Kick it like Johannes: Johannes Kirsch hat mit dem „Karriere Kick“ eine innovative Karrieremesse geschaffen. Der Clue: Sie setzt auf die Begegnung am Tischkicker.

Der mehrfache Deutscher Meister im Tischfußball hilft Unternehmen dabei, Auszubildende zu gewinnen. Der Experte weiß, warum innovative Recruiting-Formate heute wichtiger sind als je zuvor und worauf Unternehmen bei der Ansprache einer jungen Zielgruppe achten sollten.

Er verrät, weshalb herkömmliche Recruiting-Ansätze nicht mehr zielführend sind und welche Alternativen es gibt.

Weshalb sind traditionelle Karrieremessen überholt?

Karrieremessen folgen seit Jahrzehnten dem gleichen Muster. Der Besuch einer Karrieremesse zählt für Schüler zum Pflichtprogramm ab der siebten Klasse. Sie werden gruppenweise an Informationsständen vorbeigeführt und nehmen im besten Fall dabei einen Werbeflyer oder ein kleines Geschenk mit.

Ein wirklicher Austausch findet jedoch nicht statt und Interesse an den Schülern wird kaum bekundet. Da die Lage des Arbeitsmarkts sich drastisch gewandelt hat, sind  Fachkräfte und jene, die es einmal werden, jedoch ein begehrtes Gut geworden. Entsprechend wichtig ist es, sie auch so zu behandeln.

Unternehmen, die händeringend auf der Suche nach Nachwuchs sind, müssen sich folglich aktiv und attraktiv präsentieren. Die klassische Karrieremesse kann das nicht leisten.

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