INTERNORGA 2026: Mehr Raum für Zukunftsideen
Hamburger Messeformat zeigt Wachstum mit Struktur
von Karoline GiokasDie Internorga entwickelt sich konsequent weiter. Insgesamt sechs Fachbereiche bilden 2026 die ganze Bandbreite des Außer-Haus-Markts ab – von Nahrungsmitteln und Getränken über Küchentechnik, digitale Anwendungen und Packaging bis hin zu Start-ups und neuen Getränkekonzepten. Eine neue Hallenzuordnung sorgt für Orientierung und kurze Wege, während gleichzeitig mehr Platz für neue Ideen entsteht.

Ein zentrales Element ist die neu ausgerichtete Halle B5, die sich als Innovationscluster positioniert. Hier kommen Start-ups & Drinks, Future Food, die Newcomers Area und What the Food! – by foodlab zusammen. Das Ganze ergänzt das Networking-Konzept „Off the Record“, dessen Fläche tagsüber als Rückzugsort für Meetings und Gespräche dient und sich an drei Messeabenden in eine Afterwork-Lounge verwandelt – ein Ort für intensiven Austausch in entspannter Atmosphäre.
Auch im Bereich Restaurant- und Hotelausstattung wächst die Internorga weiter: Mit dem neuen Set-up in Halle B4 OG entstehen zusätzliche Flächen für Design, Ambiente und Einrichtungslösungen. In insgesamt fünf Hallen finden Besucher nun so viel Inspiration rund um Raumkonzepte und Gastlichkeit wie nie zuvor.
Die backende Branche im Fokus
Insbesondere für Bäcker und Konditoren ist die Internorga 2026 ein Pflichttermin. Vom 13. bis 17. März wird Hamburg erneut zum Treffpunkt für alle, die Handwerk, Innovation und Unternehmertum zusammen denken. Zwischen traditionellen Werten und digitaler Zukunft steht die Branche vor großen Herausforderungen – und ebenso großen Chancen.
„Das Back- und Konditorhandwerk befindet sich in einem Wandel zwischen Tradition, Nachhaltigkeit und digitaler Zukunft. Die Internorga ist der Ort, an dem diese Themen zusammenkommen“, erklärt Bettina Schliephake-Burchardt, Präsidentin des Deutschen Konditorenbunds. In den Hallen, auf den Bühnen und in den Networking-Areas werden praxisnahe Lösungen sichtbar, die Betriebe konkret voranbringen.
Snacks als Treiber neuen Wachstums
Ein zentrales Thema 2026 sind Snacks. Das YouGov-Panel 2025 zeigt genau, wohin die Reise geht. Während der klassische Brotkonsum rückläufig ist, gewinnen Snacks – insbesondere im To-go-Segment – weiter stark an Bedeutung. Frische, Vielfalt und bewusster Genuss prägen das Konsumverhalten.
„Snacks sind heute viel mehr als einfach nur ein schnelles Zwischendurch-Angebot. Sie zeigen die Kreativität und Innovationskraft im Back- und Konditorhandwerk“, sagt Katja Trieschmann, Director bei YouGov Deutschland. Auf der diesjährigen Messe präsentieren Aussteller, wie sich die Nachfrage in neue Sortimente übersetzen lässt: pflanzenbasierte Snackideen mit globalem Twist, backfertige Mini-Brote, Teilchen aus Trendgetreide, Soft-Hafer-Varianten und Back-Essentials mit den Labels clean, halal oder vegan. Dazu kommen energiegeladene To-go-Kuchen, handliche Portionsformate und Rezepturen ohne künstliche Zusätze. Kurz gesagt: Es geht um frische, innovative und unkomplizierte Lösungen.
