TK-Produkte für die gesunde Ernährung

In einer vom Deutschen Tiefkühlinstitut in Auftrag gegebenen Studie kam das Marktforschungsinstitut Innofact im Januar zum Ergebnis, dass 74 Prozent der Befragten gesunde Ernährung für sehr wichtig halten, 43 Prozent diesen  Anspruch  auch  umsetzen  können und wiederum 70 Prozent 
in TK-Kost eine Hilfe sehen, sich eher gesund bzw. deutlich gesünder zu ernähren. Mit anderen Worten: auch das Image von TK-Kost hat sich in den letzten Jahren zum Positiven gewandelt.

Einige neue Produkte greifen genau hier. Veggiecus, seit den frühen 2000er-Jahren Eiweißspezialist und seither im Fleischersatz-Segment aktiv, hat pflanzliche Dönerstreifen, Burger und Schnitzel im Angebot, die auf ­Erbsenprotein basieren und damit sojafrei und allergenarm sind. Einfach aus dem Tiefkühlfach in die Pfanne, den Airfryer oder die Fritteuse – und fertig.

Cooked Bacon Bits von Danish Crown
Vorgegart und über Buchenholz geräuchert eignen sich die verzehrfertigen Cooked Bacon Bits von Danish Crown ideal als Topping für Salate, Suppen, Pizza oder Pasta. Foto: Danish Crown

Zwiebeln und Speck

Was kommt gleich nach dem Ausbeinen von Wachteln? Ganz richtig: Zwiebeln küchenfertig machen. Das oberösterreichische Unternehmen Holzmann Feines vom Land wurde auf der Gulfood 2026 in Dubai eben erst mit dem Innovationspreis für ein tiefgefrorenes oder gekühltes Produkt ausgezeichnet. Ihre Schmorzwiebeln in Form von Pellets –  natur, goldbraun oder karamellisiert – sind sofort einsetzbar. Und sie sind leichter verdaulich, was am reduzierten Sulfitgehalt liegt. Sofort einsetzbar sind übrigens auch die Cooked Bacon Bits von Danish Crown: köstlich auf Pide, Pizza, in der Suppe, in der Bowl und nicht zu vergessen auf frischen Sommersalaten.

WM-Edition: Umsatztreiber mit Fan-Faktor

Wenn König Fußball regiert, läuft die Gastronomie zur Höchstform auf. Großevents wie die Fußball-WM sind nicht nur Frequenzbringer, sondern auch eine ideale Spielwiese für durchdachte Convenience-Konzepte. Gefragt sind Speisen, die sich schnell und mit wenig Personalaufwand zubereiten lassen und maximalen Genuss liefern – am besten „to go“ und mit Event-Charakter.

„Große Sportevents wie die WM bieten der Gastronomie enormes Potenzial. Entscheidend sind Konzepte, die bei hohem Gästeaufkommen funktionieren, wenig Personal binden und sich effizient umsetzen lassen“, erklärt Nina Rempe von Milram. Im Fokus stehen dabei klar strukturierte Angebote: ­One-Hand-Snacks, Fingerfood und modulare Baukastensysteme. Sie lassen sich gut vorbereiten, schnell ausgeben und von den Gästen auch im Stehen oder während des Spiels unkompliziert genießen. Klassiker werden dabei neu gedacht – etwa als Kartoffel-Döner mit Frühlingsquark oder als flexibel be­füllbare Pinsa-­Pockets, die ebenso vegetarisch oder vegan funktionieren.

Fingerfood, One hand snacks
Bild links: One-Hand-Snacks, Fingerfood und modulare Baukastensysteme wie die Pinsa Pockets von Milram lassen sich nicht nur gut vorbereiten und rasch ausgeben, sondern auch ganz unkompliziert genießen – sei es während eines hitzigen Spiels oder auch im Stehen.
Bild rechts: Vier gewinnt: Die Kooperation „So snackt die WM!“ von McCain, Lantmännen Unibake, Homann und Hilcona stellt praxiserprobte Rezepte und eine Checkliste für erfolgreiche Gastro-Aktionen zur WM bereit. Entscheidend ist das Zusammenspiel der Komponenten: hochwertige Buns, passende Soßen und flexible Beilagen. Fotos: Milram,McCain, Lantmännen, Unibake, HOMANN Foodservice und Hilcona Foodservice
Foto Ball: GettyImages/daboost

Snacks & Fingerfood: Klein, schnell, profitabel

Kleine, schnell verfügbare Gerichte spielen Gastronomen gerade bei Sportevents in die Karten, da sie die Schlagzahl im Service erhöhen und darüber hinaus attraktive Margen bei gleichzeitig geringem Wareneinsatz ermöglichen. Pflanzenbasierte Konzepte erweitern hier die Ziel­gruppe und bedienen den Wunsch ­vieler Gäste nach leichteren, modernen Alternativen. 

ONE-HAND-SNACKS SIND OHNE FRAGE 
DIE HEIMLICHEN 
UMSATZMEISTER 
IM WM-GESCHÄFT.

Anbieter wie Endori zeigen, wie vielseitig pflanzliche Produkte heute einsetzbar sind – von Burgern und Bratwürsten bis hin zu den Crispy Balls, die als Fingerfood, Bowl-Topping oder Beilage funktionieren. Auch bei Frostkrone setzt man gezielt auf Fingerfood-Produkte, die sich in unterschiedlich einsetzen lassen – sei es beim Flying Buffet, an der Hotelbar oder auch beim Delivery-Geschäft.

Kompakte Formate wie Cheesy Loops oder Cheese Bites punkten in der Gas­tronomie durch schnelle Zubereitung, einfaches Portionieren und konstante Qualität. Sie sind in wenigen Minuten servierfertig, bleiben lange knusprig und lassen sich vielseitig kombinieren – als Snack, Beilage oder Topping.

BBQ & Ready-to-heat: Effizienz trifft Emotion

Im herzhaften Segment bleibt BBQ ein Umsatztreiber – in Kombination mit modernen Convenience Lösungen. Vorgegarte Produkte wie Mini-Haxen, Ribs oder kreative Tapas-Spieße von Osi Foodworks zeigen, wie sich Traditionelles effizient in zeitgemäße Küchenabläufe integrieren lässt.

Solche Ready-to-heat-Konzepte sorgen für Zeitersparnis, gleichbleibende Qualität und hohe Kalkulationssicherheit. Gleichzeitig ermöglichen sie eine individuelle Zubereitung – vom Grill über den Kombidämpfer bis hin zum Airfryer. Gerade bei hohem Gästeaufkommen sind das entscheidende Vorteile. Der Sommer kann also kommen!

Feine Kuchen Cassis Cheesecake
Foto: Erlenbacher

Feine Kuchen für ­unterschiedliche Zielgruppen

Für Take-away und Restaurant – geht das? Erlenbacher setzt seine Cheesecake-Cassis-Schnitte aufgetaut in die To-go-Schale auf einen Joghurtspiegel. Mit Limettenschale, Honig und Lakritz-, Matcha- oder Pistazienpulver ausgarniert – fertig! 

Ein Erlenbacher-Flapjack (Backwerk mit englischen Wurzeln) kommt ins Glas, geschichtet mit Balsamico­essig, Heidelbeer-Crème-fraîche und Pistazien. Fürs Restaurant wird ein Himbeer-Cheesecake sommerlich frisch mit ein paar Klecksen Rhabarberkompott und einer Hafer-Knusper-Mischung versehen und mit roten Pfefferbeeren ausgarniert.

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