„Shrinkflation“ statt Preiserhöhung

Statt mehr Geld von Gästen zu verlangen, werden Sparmaßnahmen getroffen – Stichwort „Shrinkflation“. „Um die Preise stabil zu halten, überdenken wir auch immer mal Portionsgrößen und passen hier an“, erläutert Pape.

Während der Corona-Pandemie hätten sich die Spitzengastronomen aber auch andere Optionen erarbeitet, um Geld zu verdienen, etwa mit Essen zum Mitnehmen oder Kochboxen. „Ich denke, diese Konzepte liegen auch wieder in den Schubladen vieler Kollegen bereit, um auch hier eventuell passende Angebote schnüren zu können.“

Preise anheben?

Auch der Gaststättenverband Dehoga geht davon aus, dass Spitzenrestaurants in der Krise vor allem mit neuen Angeboten locken werden. Echte Genussmenschen würden diese dann sicherlich trotz höherer Preise annehmen, sagt Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges.

„Gourmets und Feinschmecker erwarten hohe Qualität und ein tolles Ambiente.“ Die Fan-Gemeinde der gehobenen Küche sei auch weiterhin bereit, dafür zu zahlen. Nach Monaten des Lockdowns durch die Corona-Pandemie freuten sich viele Gäste, wieder essen gehen zu können und sich verwöhnen zu lassen.

Ähnlich optimistisch blickt man im „Alt Wyk“ in die Zukunft: „Grundsätzlich denken wir, dass die Gäste auf dem Niveau der Spitzengastronomie nicht auf Luxus verzichten möchten.“

(dpa/SAKL)

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