Fleischalternative

Sodexo bringt Fleisch aus dem 3-D-Drucker in die Kantinen

Ohne Fleisch und ohne Kompromisse: Als erstes Unternehmen in der Betriebsgastronomie in Deutschland bringt Sodexo „Redefine Meat“ in ausgewählten Restaurants an den Start. Dazu zählt auch eine Alternative aus dem 3-D-Drucker.

Mittwoch, 25.01.2023, 11:43 Uhr, Autor: Sarah Kleinen
Flank-Steak aus dem 3-D-Drucker

Auch das erste pflanzliche, im 3-D-Drucker entwickelte Flank-Steak, dessen Konsistenz echtem Muskelfleisch sehr ähnlich ist, wird in den Sodexo-Betriebsrestaurants angeboten. (Foto: © Sodexo GmbH)

Es sieht aus wie Fleisch, riecht wie Fleisch, schmeckt nahezu wie Fleisch – ist aber komplett vegan. Das ist die Vision des israelischen Unternehmens Redefine Meat, das von sich sagt: „We are in the meat business. Unser Hauptwettbewerber ist die Fleischindustrie“.

Anfang November hat die Sodexo-Food-Platform in Frankfurt die 100 Prozent pflanzlichen New-Meat-Produkte getestet. „Ich hatte meine Zweifel, dann habe ich es probiert und war beeindruckt. Das ist in der Tat Fleisch ohne Tierprodukte“, bilanziert Jörg Hofmann, Head of Food Platform.

Sodexo wird in den kommenden Monaten als erstes Unternehmen in der Betriebsgastronomie in Deutschland seine bestehenden vegetarischen Fleischalternativen im Produktkatalog um die Angebote von Redefine Meat ergänzen. Als Pilot ist Redefine Meat bereits Ende März bei den Aktionstagen „Green Week“ in Sodexo-Betriebsrestaurants deutschlandweit verfügbar.

„Ich bin mir sicher, dass die Gäste genauso begeistert sein werden, wie wir es waren“, sagt Jörg Hofmann.

Wer ist Redefine Meat?

Redefine Meat hat seit seiner Gründung 2018 in vielen Ländern die Werbetrommel gerührt und sich in der Branche einen Namen gemacht.

In weniger als zwölf Monaten nach seiner Markteinführung im Vereinigten Königreich, in Deutschland, den Niederlanden und Israel wird New-Meat heute in fast 1.000 gastronomischen Einrichtungen angeboten. Dazu gehören Sternerestaurants, Fast-Casual-Lokale bis hin zu Steakhäusern und Hotelketten, von denen viele vorher noch nie pflanzliche Fleischprodukte auf der Speisekarte hatten.

Produziert wird mittlerweile nicht nur in Israel, sondern auch in den Niederlanden. Alle Produkte entwickelt das Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit den „weltbesten Köchen, Metzgern und Fleischexperten“.

Adrian Sagman, Director of Global Sales and Business Development, erklärt: „Wir haben vier deutsche Köche nach Israel fliegen lassen, die uns gezeigt haben, wie man die beste fleischlose Bratwurst macht. Unser Produkt ist so echt, einigen Veganern und Vegetariern schmecken wir sogar zu sehr nach Fleisch.“

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