Weiterhin könnten Hard- und Softwareprojekte oder Cloudlösungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, aber auch unternehmensnahe Dienstleister, das Baugewerbe sowie das Handwerk gefördert werden. Dabei gehe es beispielsweise um die Digitalisierung von Betriebsprozessen oder um Informationssicherheit.

Über das Förderprogramm

Gestartet wurde das Programm Digitalbonus in Thüringen im Juli 2018 – bei einigen Monaten Unterbrechung im vergangenen Jahr. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums wurden seitdem Projekte von 933 Unternehmen mit insgesamt 10,4 Millionen Euro unterstützt. Mit dem staatlichen Zuschuss seien Investitionen in Höhe von 24,2 Millionen Euro in die Digitalisierung kleinerer Firmen angestoßen worden.

„Das Programm ist ein relativ unbürokratisches und zielgenaues Förderinstrument, welches von den Unternehmen gut nachgefragt wurde und deshalb unbedingt nach den beiden Krisenjahren wieder aufgelegt werden musste“, erklärte die IHK Südthüringen.

Das Gastgewerbe habe seit Jahren mit Personalengpässen zu kämpfen, die durch die Corona-Pandemie verschärft worden seien. Effizientere Prozesse durch Digitalisierung könnten und müssten das teilweise abmildern.

(dpa/SAKL)

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