Selektion Deutscher Luxushotels

Mit Benefits die Arbeitgebermarke stärken

Während übertarifliche Bezahlung inzwischen fast zum Regelfall geworden ist, haben Hotels bei den „Sachleistungen“ zum Teil außergewöhnliche Ideen, die umso besser wirken, je mehr sie auf die Bedürfnisse der (potenziellen) Angestellten eingehen.

Dienstag, 25.01.2022, 12:05 Uhr, Autor: Martina Kalus
Team hält die Hände in die Mitte

Benefits sollen Mitarbeiter nachhaltig motivieren und binden. (Foto: © vectorfusionart/stock.adobe.com)

Fehlende Mitarbeiter und vor allem fehlender Nachwuchs setzt die Hotelbranche zunehmend unter Druck. Hotels müssen stetig kreativer werden, um den sogenannten „War for talents“ für sich entscheiden zu können. Während übertarifliche Bezahlung inzwischen fast zum Regelfall geworden ist, lassen sich die Hotels bei den „Sachleistungen“ zum Teil außergewöhnliche Ideen einfallen, die  umso besser wirken, je mehr sie auf die Bedürfnisse der (potentiellen) Angestellten eingehen.

Die Mitgliedshäuser der Selektion Deutscher Luxushotels haben bei der Zusammenstellung ihrer sogenannten Mitarbeiter-Benefits sehr genau hingeschaut, was ihren Kollegen wichtig ist und sie besonders motiviert. Eines steht fest: Das Gehalt muss stimmen, aber das allein reicht nicht.

Zahlreiche originelle Zusatzbenefits

Die übertarifliche Bezahlung in allen Mitgliedshäusern ist selbstverständlich, jedoch gibt es auch bei den pekuniären Anreizen zahlreiche originelle Zusatzbenefits. Dazu gehört unter anderem ein „Onboarding Bonus“ von 1.000 Euro, der jedem Bewerber ausgezahlt wird, der sich für das Haus entscheidet und nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit verdoppelt wird. Auch das Angebot und die Subventionierung durchaus attraktiver Personalwohnungen ist in einigen Destinationen entscheidend. Prämien von bis zu 1.000 Euro für „Talent Scouting“, Nacht, Sonn- und Feiertagszuschläge, Fahrradleasing, welches steuergünstig unterstützt wird sowie Prämien bei Dienstjubiläen können gute Überzeugungsarbeit bei potentiellen Kandidaten leisten.

Während die Liste der sogenannten „Hygienefaktoren“ inzwischen lang ist und neben den obengenannten Beispielen auch kostenlose Mitarbeiterverpflegung, Uniformen und deren Reinigung, Fahrtickets für die öffentlichen Verkehrsmittel, Family- und Friendsraten, Mitarbeiterdiscounts in den jeweiligen Restaurants, Spas und bei Partnerunternehmen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie die vermögenswirksamen Leistungen und Altersvorsorge umfasst, gehen die Selektionshäuser für ein herausragendes Employer Branding noch einen Schritt weiter.

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