
#Selbstbestimmung für Gäste
Orderbird rückt den Gast in den Mittelpunkt: Self-Ordering-Systeme, bei denen dieser über QR-Codes selbst bestellt, bezahlt und Feedback gibt, gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Mobile Ordering & Payment wird weiter zunehmen, was laut der Orderbird-Experten vor allem am Wunsch der Gäste nach Schnelligkeit, Autonomie und unkomplizierten Abläufen liegt.
Wichtig sei dabei die nahtlose Integration: Moderne Kassensysteme seien längst keine Insellösungen mehr, sie kommunizieren aktiv mit Warenwirtschaft, Lieferdiensten, Payment-Dienstleistern und mehr.
#KI als Gamechanger
Für Omar El Azouzi, CEO des Kassensystemanbieters 3POS, ist die Unterstützung von künstlicher Intelligenz und personalisierten Empfehlungen eine der größten Innovationen. Die KI könne beispielsweise eine Prognose der zu erwartenden Gästefrequenz erstellen und dadurch bei der Vorausplanung für benötigte Lebensmittel und Getränke unterstützen. „Man kann damit ganz einfach Warengruppen, Artikel, Zutaten und Beilagen anlegen, Tagesgerichte und Happy-Hour-Speisen definieren und Preisvorlagen erstellen“, so El Azouzi. Die EDV vermeide damit auch Überbestände und Lebensmittelverschwendung.
Auch digitale Speisekarten lassen sich unter Nutzung der im Kassensystem vorhandenen Daten mithilfe KI-gestützter Personalisierungen automatisiert erstellen. Bei der intelligenten Lagerverwaltung hilft sie, indem Lagerbestände automatisiert überwacht und mögliche Engpässe rechtzeitig vorhergesagt werden können.
Insbesondere im Bereich Self-Ordering liegt die nahtlose Integration von Systemen im Trend. „Wenn alle Prozesse – von der Gästebestellung über die Küchenvorbereitung und Kommunikation zwischen Küche und Service bis zur Abholung – optimal aufeinander abgestimmt sind, entsteht ein reibungsloses Erlebnis für alle Beteiligten“, erklärt Omar El Azouzi. Hier spielten sowohl Self-Order-Kioske als auch Küchenmonitore eine Rolle. Diese gehen über den Einsatz in Fast-Food-Ketten hinaus und können auch in der gehobenen Gastronomie gute Dienste leisten. Dank Abholmonitoren sehen Gäste den Status ihrer Bestellung ein – laut Unternehmen eine Antwort auf den Personalmangel.