Morgens voller Genuss
Das Frühstücksangebot wird kreativer, flexibler, individueller – und bleibt dabei ein Umsatzbringer mit Genussfaktor
von Karoline GiokasUnter der Woche zählt häufig Effizienz, am Wochenende steht das Frühstück für Entschleunigung, Genuss und soziale Rituale. Laut einer aktuellen Mintel-Studie zu morgendlichen Essgewohnheiten tun Gastgeber heute gut daran, auf beide Bedürfnisse einzugehen – mit einem durchdachten Mix aus schnellen To-go-Optionen und ausgedehnten Frühstücksangeboten à la carte oder am Büfett.
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist das Frühstück für viele Gäste ein noch bezahlbarer Luxus. Wer hier mit Qualität, Kreativität und Atmosphäre punktet, schafft Mehrwerte und Kundenbindung.
High-End statt Standardbüfett
Ein Paradebeispiel für ambitionierte Frühstücksinnovationen liefert die NH Collection mit ihrer „Signature Breakfast Constellation Edition“. Zum zehnjährigen Bestehen der Premium-Marke haben zehn Sterneköche für ausgewählte Hotels außergewöhnliche Frühstücksgerichte kreiert, die die kulinarische Vielfalt der jeweiligen Region mit Haute Cuisine verbinden. So serviert z. B. Paco Roncero im NH Collection Madrid Palacio de Tepa eine Toast-Kreation mit Miso-Joghurt und Parmesan, während Ciro Scamardella in Rom ein bei 65 Grad gegartes Ei mit Pecorinoschaum und Fischfilet auf Brotwaffel inszeniert. Ziel der Aktion ist, das Frühstück als differenzierendes Markenerlebnis neu zu definieren – temporär, exklusiv und aufmerksamkeitsstark.

Der Start in den Tag wird deutlich vielseitiger – und gesünder
„Bowls liegen nach wie vor im Trend und passen optimal ins Frühstücksangebot“, sagt Nina Rempe von Milram. Ob vegan, besonders proteinreich oder exotisch getoppt – sie lassen sich individuell zusammenstellen und sind visuell ein Highlight. Milram unterstützt Gastgeber mit einem wachsenden Sortiment: Neue Fruchtjoghurts wie Heidelbeere oder Mango und pflanzlicher Joghurt auf Ackerbohnenbasis sind perfekte Grundlagen für moderne Frühstücksbowls.
Auch für Snack-Lösungen hat Milram kreative Vorschläge, etwa ein Waffel-Sandwich mit Meerrettich-Joghurt, Räucherlachs und Roter Bete. „Der anhaltende Snacking-Trend löst zunehmend das klassische Drei-Mahlzeiten-Modell ab – das beginnt beim Frühstück“, so Rempe. Gastgeber sollten darauf mit flexiblen kleinen Gerichten reagieren, die auch to-go funktionieren.
