Milch(miss)verständnisse
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Milch(miss)verständnisse

Was Gastronomen jetzt über Milchprodukte und Alternativen wissen sollten

von Gabriele Gugetzer
Samstag, 10.05.2025
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Die längste Zeit galt ein Gast als völlig gestrig, wenn er zum Kaffee Kuhmilch verlangte. Wie unverantwortlich, gibt es doch jede Menge Alternativen wie Sojamilch, Hafermilch, Reismilch, Nussmilch, Erbsenmilch, Lupinenmilch ... Damit ließe sich im Handumdrehen die Welt retten – oder wenigstens die eigene Figur – und nebenbei die arme Kuh von ihrer beschämenden Ahnungslosigkeit bewahren, mit der sie da als Klimakiller Nummer 1 auf der Weide steht und völlig ungeniert vor sich hin ... nun, Sie wissen schon.

Frozen Joghurt
Foto: Milram

Ist also die Kuh an allem schuld?

Wenn das bei der Verdauung im Pansen freigesetzte Methan tatsächlich eine negative Auswirkung auf unser Klima hat, wäre es dann nicht sinnvoll, genau dort anzusetzen? So dachten sich einige Vermögende auf der Welt, darunter auch Bill Gates. Also Kuhmilch ja, aber mit weniger Methan – quasi auf Knopfdruck dank eines Futtermittelzusatzes in homöopathischer Dosierung, der ein Verdauungsenzym unterdrückt und damit die Methanemission der einzelnen Kuh erheblich reduziert? Auf dem Papier und im Forschungslabor ergibt das sicher Sinn.

Aber – das weiß jeder Gastronom – der Gast ist wie der Konsument ein unbekanntes Wesen. Denn als Milchgroßproduzent Arla Ende letzten Jahres bekannt gab, besagten Futtermittel­zusatz Bovaer in Großbritannien in einem Testlauf einzusetzen, kassierte das Unternehmen viel Kritik. Dabei ist das Produkt selbstverständlich von höchster Stelle genehmigt. Es ist also alles nicht so einfach mit der Milch.

Für Gastro-Profis als Grundlage für raffinierte Dessertkreationen
Die neuen Milram-­Fruchtjoghurts eignen sich für Gastro-Profis als Grundlage für raffinierte Dessertkreationen, lassen sich aber auch bei Foodtrends wie Bowls, Smoothies oder Frozen Joghurt umsetzen. Foto: Milram

Joghurtzubereitungen sind wieder im Trend

Offenbar brauchen wir Milch. Eine aktuelle Marktprognose von Statista beziffert die Menge, die wir Deutschen an Joghurt konsumieren, für das laufende Jahr auf ca. 14 Kilogramm. Pro Person! Eine Studie der University of North ­Carolina führt fermentierte Erzeug­nisse wie Joghurt sogar als hilfreich in der Prävention von altersbedingtem Gedächtnisverlust auf. Da über­rascht es wenig, dass Branchenführer wie Frischli und Milram längst neue ­Joghurtprodukte im Portfolio haben. Bei Milram liegt der Fokus auf Frucht und weniger Süße. Für den Außer-Haus-Markt sind die Milram Frucht­joghurts mild in den Sorten Mango, Banane und Heidelbeere gedacht, ­erhältlich im einfach verschließbaren GV-Gebinde mit nur 3,5 % Fettgehalt.

TIPP VON MILRAM: JOGHURTVARIANTEN ALS SCHICHTDESSERT ANRICHTEN.

Ebenfalls 3,5 % Fett hat die überar­beitete Version des Frischli-Lieblings Buttermilch-Dessert Mango, das sich mit nur 6 % zugesetztem Zucker nun auch für DGE-zertifizierte Menülinien eignet, z. B. in Kitas oder der Schulverpflegung. Ganz neu ist ihr Gastro Quark Birne mit Birnenstückchen. Zwei Neuheiten sind für den Backbereich am Start: ein Vanillepudding zum Befüllen, der ungebacken oder gebacken verzehrt werden kann, und eine Vanillecreme für Croissants und Donuts.

Pancakes mit dem Alpro Mandeldrink
Pancakes mit dem Alpro Mandeldrink ohne Zucker ist das Richtige für einen gesunden Start in den Tag. Foto:  Watcharapon/stcok.adobe.com/generiert mit KI

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