Gastro-Tourismus

Neuer Genuss-Radweg verbindet Kultur und Kulinarik

Badehose, Bier & Barockarchitektur: Die neue Niederbayerntour verbindet auf 244 Kilometern Passau mit Landshut und Regensburg. In zahlreichen Orten laden kulinarische Erlebnisse zum Genießen ein. 

Mittwoch, 30.01.2019, 13:33 Uhr, Autor: Thomas Hack
Ein Krug Bier vor der Stadtkuslisse Passaus

Unter dem Motto „Himmlisch Radfahren“ geht es auf dem Genuss-Radweg in sieben Etappen genussvoll von Passau nach Regensburg oder umgekehrt. (© Kppl/Alexander Raths/Fotolia)

Zum Start der Radsaison hat der Tourismusverband Ostbayern e.V. einen neuen Fernradweg ausgeschildert, auf dem man sich gemütlich ganz Niederbayern „erradeln“ kann, die Niederbayerntour. Unter dem Motto „Himmlisch Radfahren“ geht es in sieben Etappen genussvoll von Passau nach Regensburg oder umgekehrt. Aber nicht nur der Donau entlang, sondern südlich davon auf 244 Kilometern quer durch das Bayerische Golf- und Thermenland. Geeignet ist die steigungsarme Tour für Genussradler und sportliche Fahrer, für E-Biker und Familien mit Kindern, Naturfreunde, Kulturliebhaber und für Fans der regionalen Braukunst und Biergartenkultur.

Barockbauten und Technikwelten
In der Barockstadt Passau begegnet man etwa dem Dom St. Stephan mit der weltgrößten Kirchenorgel, während man auf dem Donauradweg nach Vilshofen bei Windorf zur längsten Flussinsel Deutschlands gelangt. Und hier stimmt man sich in den „BierUnterwelten“ auch gleich schon mal auf einen genüsslich bayerischen Abend ein. In Aldersbach besichtigen die Radler die Kirche Mariä, die als schönste Marienkirche Bayerns gilt, bevor im ehemaligen Klosterkomplex eine original niederbayerische Brotzeit aufgetischt wird. Abstecher bieten sich zum Freizeitpark in Reisbach und zum Geotop Wachsender Felsen von Usterling an. Am Rande der Stadt Dingolfing lädt schließlich der größte deutsche Produktionsstandort eines renommierten bayerischen Autobauers zu Besichtigung ein, bevor die Reisenden in Wörth an der Isar die Möglichkeit haben, ein großes Freizeitareal mit Wakeboard-Anlage und vielen Bade- und Wassersportmöglichkeiten zu besuchen. Die mittelalterliche Stadt Landshut mit ihren Prachtbauten und Gastronomiebetrieben führt Kultur und Kulinarik wiederum in angenehmster Weise zusammen.

Vom Bierkunstort zum Weltkulturerbe
Über das Kloster Rohr und Europas größtes Hopfenanbaugebiet, die Hallertau, gelangen die Urlauber anschließend zum „Bierkunstort“ Abensberg mit seinem Kuchlbauer Turm, der nach den Plänen des Künstlers Friedensreich Hundertwassers gebaut wurde. Weiter geht es zum Kloster Weltenburg, deren Kirche als Krönung des späten Barock gilt – mehrfach ausgezeichnet und ein echter Genuss ist natürlich auch das dortige Bier! Den Abschnitt nach Kelheim legt man am besten auf einem Schiff zurück, denn nur so erlebt man den Donaudurchbruch aus seiner beeindruckendsten Perspektive. Die älteste Weißbierbrauerei Bayerns befindet sich dabei ganz in der Nähe. Heilwasser für einen Ruhetag bietet die Kaiser-Therme in Bad Abbach oder die Limes-Therme in Bad Gögging. Entlang der Donau radeln die Erlebnisurlauber letztendlich nach Regensburg, wo der spätgotische Dom und die rund 1.000 mittelalterlichen Bauwerke der Altstadt wegen ihrer Einzigartigkeit zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden. (ots/TH)

Weitere Informationen gibt es unter www.bayerisches-thermenland.de/Niederbayerntour

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