Saison

Klimawandel: Schwarzwald-Tourismus zeigt Petrus die lange Nase

Gewitter über Feld
© Ingo Bartussek / FOTOLIA
Schaffe, schaffe Häusle baue: Im Schwarzwald ist nun die größte Indoor-Arena Deutschlands eröffnet worden. Der Tourismus in der Region will sich dadurch unabhängiger von Wetterkapriolen in Zeiten des Klimawandels machen.
Sonntag, 11.12.2016, 09:28 Uhr, Autor: Felix Lauther

Regen im Sommer und im Winter weit und breit kein Schnee in Sicht: Für viele Urlaubsregionen in Deutschland bedeutet dies ein schlechtes Saisongeschäft. Im Schwarzwald hat sich das Tourismusbüro nun mit einer 4.000 Quadratmeter großen Indoor-Arena wetterunabhängiger gemacht. Der überdachte Sportpark beinhaltet u. a. den höchst gelegenen Indoor-Seilpark Deutschlands, wie die Betreiber mitteilen. Unabhängig vom Wetter könne jede Freizeittätigkeit innerhalb der Halle ausgeübt werden. Dazu zählen z. B. Reiten, Klettern, Schlittschuhlaufen und Trampolinspringen. Der Sportpark befindet sich auf dem höchsten Berg des Schwarzwaldes – dem 1.493 Meter hohen Feldberg, direkt neben Skipisten und Wanderrouten. Gekostet hat die Indoor-Halle rund sechs Millionen Euro. Wie die Deutsche Zentrale für Tourismus erklärt, versuche man durch ähnliche Projekte auch in anderen Regionen Deutschlands unabhängiger vom Wetter zu werden. (dpa / fl)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

Deutschland, Schleswig-Holstein, Lübecker Bucht, Ostseebad Scharbeutz. Blick von der Duenenmeile auf den Ostseestrand.
Halbjahresbilanz
Halbjahresbilanz

Tourismus in Schleswig-Holstein bleibt auf Rekordkurs

Zwei Küsten, viele Seen, sattes Grün und sanfte Hügel: Schleswig-Holstein gefällt Urlaubern. Trotz moderater Zuwächse, bleibt der Tourismus in dem Bundesland auf Rekordkurs. Doch ein Selbstgänger ist das nicht, wie die Halbjahresbilanz zeigt.
Jürgen Amann
Personalie
Personalie

Nach drei Monaten: Neuer Visit-Berlin-Chef muss schon wieder gehen

Sein Vorgänger war 17 Jahre im Amt, Jürgen Amann muss schon nach drei Monaten wieder gehen. Offenbar wurde ein Abfindungsvertrag unterzeichnet.
Daniela Ziegler, Martin Stürzer, Dr. Thomas Geppert, Christian Scharpf, Sina Hochreiter, Dominik Krause und Christian Schottenhamel
Olympia-Bewerbung
Olympia-Bewerbung

München wirbt mit Gastgebern für Olympia

Großbanner und Olympia-Countdown auf dem Marienplatz: Gemeinsam mit Stadt, Wirtschaft und Gastgebern hat das Bündnis Pro Olympia für Münchens Olympia Bewerbung geworben. Gastgeber und Tourismusvertreter sehen in den Spielen große Chancen für die Stadt und die Branche.
Celine Patzak, Josephin Bauer und Laura-Sophie Kubot
Nachwuchsförderung
Nachwuchsförderung

Eberhardt Travel investiert in den touristischen Nachwuchs

Der Fachkräftemangel stellt die gesamte Tourismuswirtschaft vor große Herausforderungen. Eberhardt Travel setzt daher bei der Fachkräftesicherung auf die eigene Nachwuchsförderung.
Kölner Dom
Halbjahresbilanz
Halbjahresbilanz

Hotels sind so gefragt wie noch nie in NRW

In den Corona-Jahren ging es abwärts mit Nordrhein-Westfalens Gastgewerbe, inzwischen geht es wieder aufwärts. Im ersten Halbjahr 2026 wurden neue Höchstwerte erreicht. 
Hamburg
Gästeentwicklung
Gästeentwicklung

Hamburg-Tourismus: Zahl der Übernachtungen wächst leicht

Als touristisches Ziel ist Hamburg weiterhin attraktiv. Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Übernachtungen leicht. Es gibt aber auch dunkle Wolken.
Schloss Neuschwanstein
Besucherrekord
Besucherrekord

Besuchermagnet Schloss Neuschwanstein: 75 Millionen Gäste

Seit 1886 zieht das Schloss Neuschwanstein Millionen von Menschen aus aller Welt an. Für einen besonderen Gast gab es jetzt eine Überraschung.
Graben St. in Wien
Statistik
Statistik

Wo deutsche Reisende in Europa besonders stark vertreten sind

In vielen europäischen Ländern stellen Reisende aus Deutschland die größte ausländische Gästegruppe. Neue Eurostat-Zahlen zeigen, in welchen Ländern ihr Anteil besonders hoch ist.
Gruppe vor dem Brandenburger Tor
Reiseverhalten
Reiseverhalten

Deutsche verreisen häufiger im Inland

Weniger Fernreisen, mehr Trips im eigenen Land: Eine Auswertung des Statistischen Bundesamts zeigt, wohin die Deutschen 2025 am liebsten reisten und wie sich Privat- und Geschäftsreisen entwickelten.