Kundenkommunikation

DZT setzt auf Digitalisierungsstrategien

Ein Smartphone
Die DZT setzt nun gezielt auf digitale Instrumente zur intensiven Kundenkommunikation. (© DZT)
Wie die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) mitteilt, wird im Fokus ihrer Recovery-Strategie insbesondere die effektive Nutzung der Digitalisierung stehen.
Dienstag, 02.02.2021, 08:34 Uhr, Autor: Thomas Hack

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) setzt mit ihrer Recovery-Strategie im Incoming-Tourismus gezielt auf digitale Instrumente zur intensiven Kundenkommunikation. Brand Awareness und Inspiration sollen hierbei im Mittelpunkt stehen. In verschiedenen Stufen ihrer Kundenkommunikation von Empathie-Kampagnen während der Lock-Down-Phasen in internationalen Märkten über digitale Events und Workshops mit der Reiseindustrie bis hin zu gezielten Produktkampagnen sollen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz, Machine Learning oder Predictive-Analysen konsequent digitale Chancen genutzt werden.

„Digitale Formate eröffnen zusätzliche Alternativen“

Petra Hedorfer, DZT-Vorstandsvorsitzende dazu: „Analysten gehen übereinstimmend davon aus, dass die Erholung des internationalen Tourismus aus der Corona-Krise 2021 einsetzen wird. Jetzt gilt es, die Brand Awareness für das Reiseland Deutschland zu stärken und mit antizyklischem Marketing die Nachfrage auf unser Angebot zu lenken. Digitale Formate und Technologien eröffnen uns zusätzliche Perspektiven, den Kundendialog punktgenau auszubauen, unsere Kontakte in die internationale Tourismusindustrie zu intensivieren und neue Erkenntnisse mit den Partnern im Deutschlandtourismus zu teilen. Wir haben bereits die Krisensituation 2020 genutzt, um unser digitales Profil zu schärfen. Gemeinsam werden wir den deutschen Incoming-Tourismus gestärkt aus der Corona-Krise führen.“

UTB Berlin vernetzt Top-Touristiker aus allen Quellmärkten

Digitale Formate werden auch 2021 den Dialog mit der internationalen Reiseindustrie prägen. Deshalb präsentiert sich die DZT als Aussteller mit allen Auslandsvertretungen auf der ITB Berlin NOW vom 9. bis 13. März. Dabei will sie Top-Touristiker aus allen Quellmärkten vernetzen, um Recovery-Strategien aus der Corona-Krise und Projekte für eine gemeinsame internationale Marktbearbeitung 2021 zu erarbeiten und im Dialog Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

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