Bilanz

Deutschland steuert 2025 auf neues Rekordjahr zu

Gruppe von Touristen macht ein Selfie in Frankfurt
Der Deutschland-Tourismus verzeichnete im November 2025 leicht steigende Übernachtungszahlen. (Foto: © Syda Productions/stock.adobe.com)
Mit 465,5 Millionen gezählten Übernachtungen bis einschließlich November bleibt der Markt auf Wachstumskurs. Auch im Spätherbst kamen mehr Gäste als ein Jahr zuvor.
Dienstag, 13.01.2026, 09:00 Uhr, Autor: Sarah Hoffmann

Der Deutschland-Tourismus bleibt 2025 auf Wachstumskurs. Mit 465,5 Millionen Übernachtungen von Januar bis einschließlich November steuern Hotels und andere Beherbergungsbetriebe auf ein neues Rekordjahr zu. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) liegt das Ergebnis 0,1 % über dem bisherigen Höchstwert aus dem entsprechenden Vorjahreszeitraum mit 465,1 Millionen Übernachtungen.

Auch der November trug zur positiven Entwicklung bei. Im elften Monat des Jahres 2025 verbuchten die Beherbergungsbetriebe 32,2 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland. Das entspricht einem Anstieg von 0,2 % gegenüber November 2024.

November mit Zuwächsen bei In- und Auslandsreisenden

Im November 2025 nahm die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 % auf 26,5 Millionen zu. Bei Gästen aus dem Ausland fiel das Plus etwas stärker aus: Hier stiegen die Übernachtungszahlen um 0,4 % auf 5,7 Millionen. Damit lagen im November beide Gästegruppen über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Entwicklung von Januar bis November differenziert

In den ersten elf Monaten des Jahres 2025 zeigte sich ein unterschiedliches Bild nach Herkunft der Gäste. Die Zahl der Übernachtungen von Inlandsreisenden stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,6 % auf 388,4 Millionen. Dagegen verzeichneten die Betriebe bei Gästen aus dem Ausland einen Rückgang um 2,2 % auf 77,2 Millionen Übernachtungen.

Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2024 hatte die Branche in Deutschland mit 496,1 Millionen Gästeübernachtungen mehr Übernachtungen gezählt als je zuvor. Damit war der Rekord aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 knapp übertroffen worden.

Methodische Hinweise

Die Angaben beziehen sich auf Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Gasthöfe und Pensionen, Ferienunterkünfte, Campingplätze sowie sonstige tourismusrelevante Unterkünfte mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten beziehungsweise zehn Stellplätzen auf Campingplätzen.

(dpa/Pressportal/SAHO)

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