Marketingaktion

McDonald‘s macht sich über Hipster-Kaffee lustig

Ein hipper und fünf-Euro-teurer „Espresso-Tonic“ wird heute vorzugsweise von einem bunt tattoowierten Barista frisch aufgebrüht. Dazu gibt es Rohrzucker aus dem Dschungel Guatemalas und Cranberry-Muffins. Grund genug für McDonald’s die Szene-Cafés werbetechnisch aufs Korn zu nehmen.

Donnerstag, 23.02.2017, 11:43 Uhr, Autor: Felix Lauther
Frau siebt Kaffee

McDonald’s veralbert die Hipster-Kaffeekultur in einem neuen Werbespot. (© robdoss / fotolia)

Wer ein sein Leben in Metropolen wie New York, Berlin oder München verbringt, kennt die typischen Hipster-Cafés in immer neuen Szene-Stadtvierteln. Das Personal ist bunt gemischt und das nicht nur auf ihre Hautfarbe bezogen. Ein Barista, der die Brühtechnik auf eine neues Genuss-Level hievt, muss nicht nur den besten Kaffee der Stadt machen, er muss dazu auch noch gut aussehen: Wollmützen im Juli, Vollbart und mindestens vier Tattoos an den Armen gehören genauso zur Standarte des guten Geschmacks, wie der Milchaufschäumer – der Zeitgeist der Kaffeehauskultur hat sich im Jahr 2017 seinen Platz zwischen Instagram und Snapchat zurecht „geliked“.

Ein Kaffee im McDonald’s Becher hat hingegen eher wenige Follower. Doch der Fastfood-Konzern bläst zur Gegenoffensive und rendert seine kreative Antwort auf all die Hipster-Kaffees dieser Welt gerade raus in den digitalen Äther. Die Marketing-Kampagne von McDonald’s UK und Leo Burnett hat das Potenzial, ein viraler Hit zu werden. Darauf stoßen wir an, mit einer Tasse Instant-Kaffee aus der Kaffeeküche:

(W&V / FL)

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