Dussmann Group erzielt 2025 Rekordumsatz – auch dank „Food Services“-Bereich
Die Dussmann Group hat im Geschäftsjahr 2025 Umsatz und Ergebnis gesteigert. Der Konzernumsatz des Familienunternehmens stieg um 3,8 % auf 3,4 Milliarden Euro – ein neuer Rekord. Die EBITDA-Marge auf den Konzernumsatz betrug 5 % und lag damit über dem Vorjahresniveau.
„Dass wir inmitten der längsten Wirtschaftskrise der Nachkriegsgeschichte profitabel gewachsen sind und einen Rekordumsatz erwirtschaftet haben, ist ein Resultat unseres diversifizierten und damit resilienten Geschäftsmodells“, sagte Wolf-Dieter Adlhoch, Vorstandsvorsitzender der Dussmann Group, anlässlich der Jahrespressekonferenz in Berlin. "Unsere auf nachhaltiges Wachstum zielende Konzernstrategie Road to 2030 und unsere 72.000 Mitarbeiter erwiesen sich einmal mehr als Basis dieses Erfolgs. Auch bei der Beschäftigtenzahl können wir einen Rekord verzeichnen. Dabei haben wir noch nie so viel in neue Geschäftsfelder und in unsere Digitalisierung und damit in die Zukunft des Unternehmens und seiner Mitarbeiter investiert wie im vergangenen Geschäftsjahr."
Wachstum bei Food Services und Facility Management
Das Wachstum bei Umsatz und Ergebnis führt die Dussmann Group vor allem auf die erfolgreiche Geschäftsentwicklung im Facility-Management- und Food-Services-Geschäft zurück.
Der Geschäftsbereich Dussmann, der Integriertes Facility Management (IFM), Food Services und Technical Solutions umfasst, steigerte seinen Umsatz um 3,8 % auf 2,8 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anteil von 82,4 % bezogen auf den Gesamtumsatz.
Auf die beiden Leistungsbereiche Dussmann Facility Management und Dussmann Food Services entfielen dabei zusammen 2,4 Milliarden Euro – eine Umsatzsteigerung von 6,9 % gegenüber dem Vorjahr.
Das Geschäft in den Bereichen Facility Management und Food Services war laut Unternehmen international erfolgreich und trug wesentlich zum Umsatz- und Ergebniszuwachs bei. Der italienischen Dussmann-Gesellschaft gelang dabei ein Umsatzplus von 11 % und damit der Sprung über die Marke von 1 Milliarde Euro Umsatz.
Neues Gastro-Konzept im KaDeWe
Auch das KulturKaufhaus entwickelte sich 2025 positiv. Der Umsatz stieg laut Unternehmen um 6,7 % auf 48 Millionen Euro. Als Publikumsmagnet bezeichnet Dussmann insbesondere das neue KulturKafé in der zweiten Etage von Europas größtem Medienkaufhaus, das seit Juli 2025 geöffnet ist.
Gemeinsam mit dem KaDeWe plant Dussmann das KulturKaufhaus zudem eine neue Kultur- und Medienhandelsfläche. Unter dem Namen Dussmann – Kultur im KaDeWe entsteht auf der vierten Etage des KaDeWe auf ca. 1.500 Quadratmetern ein neuer kultureller Begegnungsort, der kuratierte Medienangebote mit hoher Aufenthaltsqualität verbinden soll. Das Konzept soll neben Medienangeboten auch eine Gastronomiefläche mit rund 150 Sitzplätzen sowie eine Veranstaltungsbühne umfassen.
„Kultur lebt vom Austausch und von Orten, die Menschen zusammenbringen“, sagte Catherine von Fürstenberg Dussmann, Vorsitzende des Stiftungsrats der Dussmann Group, bei der Jahrespressekonferenz. „Gemeinsam mit dem KaDeWe schaffen wir als größtes Berliner Familienunternehmen einen neuen kulturellen Lieblingsort in der City West, der Neugier weckt, zum Verweilen einlädt und das Stadtleben bereichert.“
Neue Geschäftschancen durch Sicherheits- und Technologiedienstleistungen
Angesichts der volatilen geopolitischen Lage und der weltwirtschaftlichen Situation blickt die Dussmann Group verhalten optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr 2026. Als Stärke könnte sich nach Angaben des Unternehmens die regional und geschäftlich diversifizierte Aufstellung der Dussmann Group erweisen, die dem Unternehmen bereits in der Vergangenheit half, robust durch Krisen zu navigieren. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben weiterhin, konsequent und dennoch mit Augenmaß in künftige Wachstumsfelder zu investieren, sowohl durch organisches Wachstum als auch durch gezielte Akquisitionen.
„Die schwierige weltpolitische Lage führt zu hoher Volatilität und einer großen Investitionszurückhaltung bei Unternehmen – auch bei unseren Kunden“, erklärt Adlhoch zur wirtschaftlichen Lage in Europa und den geopolitischen Spannungen. „Wir können dies dank unserer breiten Aufstellung zu einem gewissen Grad abfedern und flexibel auf Marktveränderungen reagieren. Indes eröffnet uns das auch neue Geschäftschancen in sicherheits- und technologieorientierten Dienstleistungen. Wir unterstützen unsere Kunden auch in unsicheren Zeiten zuverlässig, wie bereits während der Coronapandemie.“
(Dussmann Group/SAKL)