Zwischen Sandwüste und Star Wars

Thailand baut Luxushotel in der Sahara

Die thailändische Hotelgruppe Anantara errichtet mit dem Anantara Tozeur Resort das exklusivste Hotel des ganzen Landes – allerdings nicht in Thailand, sondern in Tunesien, beim Drehort von „Krieg der Sterne“.

Dienstag, 12.03.2019, 10:12 Uhr, Autor: Thomas Hack
Ein Hotelkomplex mitten in der Sandwüste

Unweit des neuen Anantara Tozeur Resort marschierten auch schon R2D2 und C3PO durch die Wüste. Im Film war es der Planet „Tatooine“. (© youtube/Hôtel Anantara Tozeur Tunisie/picture alliance/Everett Collection)

In den vergangenen Jahren hinkte das afrikanische Land Tunesien etwas hinterher, was die Einnahmen durch den Tourismus anbelangte. Doch seit 2018 geht es wieder rasant aufwärts und es kommen allmählich wieder mehr Besucher in die historisch geprägte Destination am Mittelmeer. Auch eine Hotelkette möchte von diesem neuen Aufschwung profitieren und hat ein Bauprojekt für das luxuriöseste Hotel des ganzen Landes in Angriff genommen. Doch es sind nicht die Tunesier, die hier mitten in der Sahara bauen, sondern Investoren aus Fernost: Die thailändische Hotelmarke Anantara errichtet derzeitig mitten zwischen Dattelpalmen, Salzseen und Sanddünen das Oasenhotel Anantara Tozeur Resort – einen Komplex der höchsten Luxusklasse.

Ein Traum-Resort für Star-Wars-Fans
Eine besondere Attraktion nebenan: Der Sidi Bouhel, bei Star-Wars-Fans besser bekannt als „Jundland Wastet“ auf dem Planeten Tatooine. Auch ein weiterer Drehort von „Krieg der Sterne“ liegt gleich um die Ecke des neuen Luxushotels: Mos Espa (im Film ist es die Stadt der Gesetzeslosen und ein Raumschiffhafen) sowie das echte „Tataouine“, welches als Namensgeber für den Wüstenplaneten aus der Weltraumsaga herhalten musste. Auch Ausflüge zu blühenden Oasen und alten Karawanenstationen mittels Dromedaren und Offroad-Jeeps will das neue Luxusresort für seine Gäste organisieren. Das Anantara Tozeur Resort soll insgesamt 95 Zimmer und Villen, künstliche Wasserfälle und Swimmingpools, sowie zwei 900 m² große Promi-Villen für Staatsgäste bieten. Darüber hinaus soll es ein Theater nach römischen Vorbild und einen großräumigen Ballsaal geben. Was natürlich ebenfalls nicht fehlen darf: Ein gehobenes Spezialitätenrestaurant mit internationaler – und thailändischer Küche!

 

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