Innovation

So will Iberostar 1.600 Tonnen Lebensmittel pro Jahr einsparen

Iberostar Group setzt auf Künstliche Intelligenz.
Mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz will die Iberostar Group die Lebensmittelverschwendung reduzieren. (Foto: © metamorworks/stock.adobe.com)
Zum „International Day of Awareness of Food Loss and Waste“ der Vereinten Nationen kündigte die Iberostar Group einen ehrgeizigen Plan an: In ihren mehr als 100 Hotels weltweit soll künstliche Intelligenz eingesetzt werden. Die soll dabei helfen, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
Freitag, 14.10.2022, 13:14 Uhr, Autor: Thiemo Welf-Hagen Wacker

Mit der Unterstützung der neuen Systemen strebt die Hotelgruppe an, bis 2025 keine Abfälle mehr deponieren zu müssen. Darüber hinaus hat sich die Iberostar Group mit ihrer eigenen Agenda 2030 im Jahr 2020 zum Zero Waste-Ziel verpflichtet. Dazu gehört auch bis 2030 klimaneutral zu werden.

Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels

Angesichts der Tatsache, dass 60 Prozent der Abfälle bei Iberostar aus Lebensmitteln bestehen, ist die Reduzierung der Lebensmittelabfälle ein wesentlicher Bestandteil der Erreichung dieses Ziels. Diese Verpflichtung steht auch im Einklang mit dem SDG 12.3 der Vereinten Nationen, das darauf abzielt, die weltweite Pro-Kopf-Nahrungsmittelverschwendung bis 2030 zu halbieren. Lebensmittelabfälle sind für bis zu 10 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich, und ihre Bekämpfung ist notwendig, um den Klimawandel zu bekämpfen.

Sabina Fluxá, stellvertretende Vorsitzende und CEO der Iberostar Group, erklärte: „Die Reduzierung von Lebensmittelabfällen ist unabdingbar, um unsere Ziele der Agenda 2030 zu erreichen. Der Wert von Lebensmitteln darf nicht unterschätzt werden, und wir bei Iberostar wollen sicherstellen, dass sie nicht verschwendet werden. Wir haben nicht nur unsere Mitarbeiter im Umgang mit Lebensmittelabfällen geschult, sondern auch dieses innovative System eingeführt, um die von uns produzierte Abfallmenge zu reduzieren, ohne das Gästeerlebnis zu beeinträchtigen.“

Fluxá weiter: „Wir sind davon überzeugt, dass der Einsatz modernster Technologien, Schulungen und Innovationen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen uns dabei helfen wird, die Auswirkungen auf das Klima zu reduzieren, unsere Ziele zu erreichen und zu umfassenderen globalen Zielen beizutragen, die dem Planeten zugute kommen.“

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