Umsatzzahlen

Lindner Hotels sieht positivem Jahresabschluss entgegen

Die Lindner Hotels blicken optimistisch auf das Geschäftsjahr 2022 zurück. Laut aktuellem Forecast kann das Unternehmen an das Umsatzniveau vom Vorpandemiejahr 2019 anknüpfen und das Ergebnis von 2021 fast verdoppeln.

Mittwoch, 02.11.2022, 13:05 Uhr, Autor: Sarah Kleinen
Otto’s Skybar

Die Otto’s Skybar im Lindner Congress Hotel in Düsseldorf (Foto: © Lindner Hotels AG)

„Wir freuen uns sehr über das erste Jahr ohne Reisebeschränkungen. Die Menschen wollen wieder reisen und es sich in unseren Hotels gut gehen lassen“, erklärt Lindner-CEO Arno Schwalie. Spitzenreiter sind dabei die Ferien Resorts auf Mallorca, in Interlaken und auf Sylt mit einem durchschnittlichen RevPar von 123 Euro und einer Auslastung von 58 Prozent für das Geschäftsjahr 2022.

„Damit liegen wir sogar über den Ergebnissen vom Vor-Pandemiejahr 2019. Und das trotz der pandemiebedingten Hotelschließungen im 1. Quartal dieses Jahres“, ergänzt Stefanie Brandes, COO der Lindner Hotels.

Denn der Nachholbedarf vieler Gäste hat im Sommer zu einer starken Kaufbereitschaft geführt, sodass die Suiten in vielen Häusern stärker nachgefragt wurden als die Standard-Zimmer. Dies führt zu einer Ratensteigerung von 6,3 Prozent im Vergleich zum Pandemie-Vorjahr 2019. Auch die F&B-Erlöse konnten gesteigert werden, sodass der Total-RevPar mit durchschnittlich 96 Euro über den Erwartungen liegt.

Dazu passt die vor Kurzem fertiggestellte Erweiterung des Lindner Congress Hotel in Düsseldorf um ein F&B-Outlet mit 400 Quadratmetern und zusätzlichen Suiten: Auf den oberen beiden Etagen befinden sich nun Otto’s Skybar mit Rooftop-Terrasse, der neue Boardroom Skylounge sowie sechs luxuriöse Suiten im offenen Loft-Stil mit frei stehender Badewanne und Blick auf die Düsseldorfer Skyline. Seit der Fertigstellung sind die Suiten vor allem zu Messezeiten ausgebucht und in der Skylounge finden fast täglich Veranstaltungen statt.

MICE holt auf

Auch im MICE-Bereich ist ein Nachholbedarf zu spüren, der nach Branchenexperten noch bis ins Jahr 2023 andauern wird. „Trotz aller hybriden Möglichkeiten wollen sich die Menschen wieder persönlich treffen“, freut sich Stefanie Brandes. Besonders der September war Zugpferd mit großen Messen wie Innotrans, Glasstec und Internationaler Eisenwaren Messe, die wieder in Präsenz stattfanden.

„Insgesamt konnten wir im September unternehmensweit eine durchschnittliche Auslastung von 72 Prozent verzeichnen und einen Total-RevPar von 137 Euro erzielen“, berichtet Brandes.

Weiterlesen

Weitere Themen