HRS-Analyse

Im Schnitt haben deutsche Hotels das teuerste Frühstück

Laut einer HRS-Analyse haben deutsche Hotels durchschnittlich das teuerste Frühstück. (Foto. © HRS)
Laut einer HRS-Analyse haben deutsche Hotels durchschnittlich das teuerste Frühstück. (Foto. © HRS)
Ein ausgiebiges Frühstück genießen, das bedeutet nicht nur für viele Deutsche den idealen Start in den Tag. Das ergab eine aktuelle HRS-Analyse, die weltweit in Hotels die Preise für Frühstück und andere Mahlzeiten verglichen hat. 
Dienstag, 12.09.2017, 12:56 Uhr, Autor: Markus Jergler

Untersucht wurden Hotelbuchungen mit oder ohne der ersten Tagesmahlzeit im internationalen Vergleich. Im Schnitt frühstücken Gäste in deutschen Hotels für 12,80 Euro, in Gesamteuropa beläuft sich der Preis auf 11,90 Euro und weltweit auf 10,50 Euro. Werden die Preise in einzelnen Städten betrachtet, zeigt sich ein anderer Trend: In diesem Vergleich ist Amsterdam die teuerste Stadt Europas. Dort kostet die erste Mahlzeit am Tag in einem Hotel durchschnittliche 17,40 Euro, weltweit liegt Singapur mit 18,30 Euro an der Spitze und in Deutschland hat München mit 13,60 Euro die Nase vorn.

In Fünf-Sterne-Häusern nehmen Reisende ihr Frühstück zu deutlich unterschiedlicheren Preisen zu sich: In Deutschland zahlen HRS-Kunden dafür 27,30 Euro im Mittel, in europäischen Nachbarländern 22,60 Euro und weltweit 17,50 Euro. Dahingegen ist der Preisunterschied in Vier-Sterne-Häusern erheblich geringer: Gäste in deutschen und europäischen Hotels nehmen die Mahlzeit am Morgen für durchschnittlich 13,70 Euro zu sich und weltweit liegt der Preis mit 13,00 Euro sogar noch darunter. (MJ)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

HOtelteam
Arbeitsrecht
Arbeitsrecht

Gehaltstransparenz bringt Arbeitgeber unter Zugzwang

Mehr als jedes zweite Unternehmen rechnet mit steigenden Lohnkosten durch die neuen Vorgaben zur Entgelttransparenz. Gleichzeitig stockt vielerorts die Vorbereitung. Auch Hotels und Gastronomiebetriebe sollten ihre Gehaltsstrukturen überprüfen – denn gerade unterschiedliche Tätigkeiten, Zuschläge und Trinkgelder machen die Vergütung im Gastgewerbe komplex.
Schüler der Hotelfachschule Thun Schweiz
Ausbildung in der Schweiz
Ausbildung in der Schweiz

Hotelfachschule Thun: Alles unter einem Dach

Vom ersten Berufsabschluss bis zum Managementstudium: Die Hotelfachschule Thun bündelt seit dem 19. Oktober sämtliche Bildungsstufen der Hospitality auf einem Campus. Mit mehr als 100 neuen Auszubildenden und einem Hotel als Praxislernort will die Schweizer Bildungsinstitution Fachkräfte gezielt auf ihrem Karriereweg begleiten.
Poolim Hotel
Marktanalyse
Marktanalyse

Luxus läuft besser als Economy

Die aktuellen Quartalszahlen von Accor zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Hotelkategorien. Während das Luxus- und Lifestyle-Segment kräftig zulegte, fiel das Wachstum bei Premium-, Mittelklasse- und Economy-Hotels deutlich moderater aus. 
Hotelzimmer im Slaak Rotterdam
Übernahme
Übernahme

Fletcher Hotels bekommt neuen Eigentümer

170 Hotels, rund 5.800 Mitarbeiter und eine starke Position in den Niederlanden: Die Hotelgruppe Fletcher soll künftig zu Sunday PropTech gehören. Mit der Übernahme will der Investor sein Hospitality-Portfolio in Europa ausbauen.
Drei Mitarbeiter aus Service, Küche und Hotel besprechen an einem Tablet den Ablauf im Hotelrestaurant.
Berufliche Stärken
Berufliche Stärken

Welche Fähigkeiten in Gastronomie und Hotellerie zählen

Gäste begeistern, Abläufe organisieren, auch bei hohem Tempo den Überblick behalten: Erfolgreiche Gastgeber benötigen mehr als Freundlichkeit. Welche persönlichen Stärken Bewerbern den Einstieg erleichtern, wo Fachwissen gefragt ist, wie sich vorhandene Erfahrungen nutzen lassen.
Portrait Jarik Tschirky und Dirk Hany
Barkultur
Barkultur

Zürich mixt mit St. Moritz

Zwei Bars, zwei Städte, eine gemeinsame Cocktail-Idee: Das Grace la Margna St Moritz kooperiert mit der Zürcher Bar am Wasser. Neben neuen Signature Drinks entsteht mit „the Boutique“ eine exklusive Speakeasy-Bar mit nur 15 Plätzen
Vier Seminarteilnehmer in Alltagskleidung hören einem Dozenten zu, der ein Diagramm zur Hotelauslastung erklärt.
Karrierechancen
Karrierechancen

Weiterbildung in Gastronomie und Hotellerie

Vom Barista-Kurs bis zum Meisterabschluss eröffnet das Gastgewerbe viele Entwicklungsmöglichkeiten. Wer sein Fachwissen vertiefen oder künftig ein Team führen möchte, hat unterschiedliche Wege zur Auswahl. Entscheidend sind das persönliche Berufsziel, passende Voraussetzungen sowie ein Lernmodell, das zum Schichtdienst passt.
Ein junger Restaurantmitarbeiter lernt mit Unterstützung eines erfahrenen Kollegen die Bedienung eines digitalen Kassensystems.
Einstiegschancen
Einstiegschancen

Vom Minijob in der Gastronomie zur Karriere

Ein Nebenjob bietet mehr als zusätzliches Einkommen: Er ermöglicht Einblicke, schafft Kontakte und hilft bei der beruflichen Orientierung. Hotels & Restaurants bieten Schülern, Studenten und Quereinsteigern vielfältige Gelegenheiten, ihre Fähigkeiten einzubringen und neue Perspektiven zu entdecken.
Jezz AlmResort Ellmau Außenansicht
Gästebindung in der Hotellerie
Gästebindung in der Hotellerie

Gästebindung im Hotel: Erlebnisse schaffen Stammgäste

Wer Gäste langfristig an sich binden möchte, muss mehr bieten als eine komfortable Unterkunft. Das Jezz AlmResort Ellmau zeigt zum Start in die Wintersaison wie gemeinsame Erlebnisse, eine eigenständige Gastronomie und ein stimmiges Gesamtkonzept zu einem Aufenthalt mit bleibender Erinnerung wird.