Renovierung

Hotel Astoria in Wien erstrahlt in altem Glanz

Bild v.l.n.r.: Andreas Matkovits und Gabriel Schuh, Julia Eibensteiner, Elmar Supper, Tetyana Hoschek, Markus Klauser-Antolini.
Bild v.l.n.r.: Andreas Matkovits und Gabriel Schuh, Julia Eibensteiner, Elmar Supper, Tetyana Hoschek, Markus Klauser-Antolini. (Foto: © Drees & Sommer)
In der österreichischen Metropole wurde das prestigeträchtige Haus generalsaniert. Rund zwei Jahre nahmen die Bauarbeiten in Anspruch. Für die Projektträger galt es, Nachhaltigkeit und alte Bausubstanz miteinander zu vereinigen.
Montag, 03.06.2024, 14:58 Uhr, Autor: Christine Hintersdorf

Rund zwei Jahre dauerte der Umbau und die Generalsanierung des traditionsreichen Hotel Astoria Wien. Die besonderen Herausforderungen des Projekts waren es, in dem 1912 eröffneten Haus modernste Standards hinsichtlich Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Brandschutz umzusetzen.

Außerdem ging es um die Bewahrung sowie Revitalisierung der eleganten Art-Deco-Elemente des Hauses. All dies wurde mithilfe der Projektsteuerung und örtlichen Bauaufsicht vom Immobilienplanungs- und Projektmanagementunternehmen Drees & Sommer unter der Leitung von Gabriel Schuh erreicht.

Mit Teamarbeit zum Erfolg

Gemeinsam mit seinem Team hat er in den vergangenen zwei Jahren die Renovierung und den Umbau des geschichtsträchtigen Art-Deco-Hotels Astoria im ersten Wiener Gemeindebezirk umgesetzt und gesteuert. Einem in vielerlei Hinsicht herausforderndem Projekt. 

Nicht nur, dass es galt, ein historisches Gebäude zu renovieren, waren auch eine enge Terminplanung zur Wiedereröffnung des Hotel Astoria Wien sowie ein klar definierter Kostenrahmen einzuhalten. Dazu kommen Themen wie Energieeffizienz, Modernisierungen in der Gebäudetechnik und Bewahrung des historischen Ambientes.

Viel dazu gelernt

„So mussten wir beispielsweise bei den Türen und Fenstern in dem Haupt- und Neben-Stiegenhaus nicht nur Rücksicht auf moderne und komplexe Anforderungen des Brandschutzes, sondern auch auf die vorhandenen Qualitäten des Hauses mit Elementen im Art-Deco-Stil nehmen und mit diesen speziellen Herausforderungen auch einen engen Terminplan einhalten“, erzählt Gabriel Schuh.

„Wir haben in diesem Projekt unglaublich viel hinsichtlich Bestandssanierung in einem historischen Gebäude dazugelernt.“

Eröffnung war im Mai

Im Mai 2024 wurde das elegante Haus nach rund 1,5 Jahren Bauzeit wiedereröffnet. Die 125 neu gestalteten Zimmern, die großzügige Lobby mit Bar und der großen Frühstückssalon punkten mit Wiener Charme. Bei seiner Eröffnung im Jahr 1912 galt das Hotel Astoria als modernstes Hotel Wiens. Im Zuge der Renovierung wurden die historischen Art Deco Elemente des Hauses bewahrt und die vorhandenen Möbel im klassischen Wiener Stil revitalisiert.

Insgesamt investierte das Verkehrsbuero rund 15 Millionen Euro in den Umbau. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach einer umfassenden Modernisierung mit viel Augenmerk auf den Erhalt der Art Deco Substanz wieder Gäste aus aller Welt im Hotel Astoria Wien begrüßen dürfen“, erklärt Julia Eibensteiner, Direktorin des Hotel Astoria Wien.

Umfassende Renovierung

Fernwärme und -kälte Sämtliche Zimmertüren wurden unter anderem ersetzt, Wände schallschutztechnisch verstärkt und alle Fenster mit Reedkontakten ausgestattet, um Energieverluste zu stoppen.

Die Gebäudetechnik wurde generalüberholt und alle Zimmer und Allgemeinbereiche mit Klimageräten ausgestattet. Das Hotel Astoria Wien wird nun nicht nur über Fernwärme geheizt, sondern auch mittels Fernkälte gekühlt.

Neben dem engen Zeitplan und den großen Herausforderungen in Projektsteuerung und Baumanagement galt es auch, die unmittelbaren Nachbarn des Hotel Astoria Wien in das Projekt miteinzubeziehen und laufend über Projektschritte zu informieren.

Im Zuge der Arbeiten wurden beispielsweise rund 100 Kilometer Kabel neu verlegt, 22.000 Quadratmeter Oberflächen neu beschichtet, 3.800 Quadratmeter Parkettboden saniert oder 850 Quadratmeter Glas und Spiegel verbaut.

(Drees & Sommer/CHHI)

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