Corona-Krise

Finanzhilfe für Jugendherbergen in Sicht

Es gibt Hoffnung für Bayerns Jugendherbergen: Als Reaktion auf einen Brandbrief des Landesverbands Bayern im Deutschen Jugendherbergswerk, will die Politik nun finanzielle Hilfen prüfen.

Donnerstag, 02.04.2020, 09:05 Uhr, Autor: Kristina Presser
Ein Pfeilschild mit dem Wort „Jugendherberge“ zeigt auf einen Steg, der über einen See führt

Jugendherbergen und Schullandheime in Bayern sollen nun ebenfalls Corona-Hilfen erhalten. (Foto: ©Thomas Reimer/stock.adobe.com)

Jugendherbergen in Bayern sollen finanzielle Unterstützung während der aktuellen Corona-Krise bekommen. Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) teilte jüngst mit: „Ich bin der Auffassung, dass die Jugendherbergen aufgrund ihrer Strukturen ähnlich wie Hotels behandelt werden sollten.“ Sie habe das Wirtschaftsministerium gebeten, unbürokratische Hilfen zu prüfen. Dabei gehe es um den Erhalt von rund 900 Arbeitsplätzen.

In einem Brandbrief hatte sich der Landesverband Bayern im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) zuvor an Bürgermeister, Landräte, Mitglieder des Bayerischen Landtags sowie an die Abgeordneten aus Bayern im Deutschen Bundestag gewandt. Darin hieß es, dass die 58 Jugendherbergen in Bayern aufgrund der Corona-Pandemie bedingten Schließungen „massiv gefährdet“ seien. „Ohne Unterstützung durch Bund und Land ist der Landesverband zur dauerhaften Aufgabe der Standorte gezwungen.“ (HOGAPAGE berichtete.)

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) erklärte auf Nachfrage der Deutschen Presseagentur: „Wir müssen auch für Jugendherbergen und Schullandheime eine existenzsichernde Lösung finden.“ Das Ministerium werde eine Unterstützung prüfen.
(dpa/lby/KP)

 

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