Familienurlaub: Kinder wünschen sich weniger Programm
Wie wird ein Familienurlaub für Kinder wirklich unvergesslich? Viele Eltern glauben offenbar, darauf selbst eine Antwort liefern zu müssen. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Holiday Inn sehen sich 86 Prozent der Eltern in der Verantwortung, den Urlaub für ihre Kinder zu etwas Besonderem zu machen.
Gleichzeitig deutet die Befragung darauf hin, dass die Erwartungen von Eltern und Kindern nicht unbedingt weit auseinanderliegen – und dass es dafür offenbar gar kein vollgepacktes Urlaubsprogramm braucht.
Fast sieben von zehn befragten Eltern sind der Ansicht, dass ihren Kindern kleine, unbeschwerte Momente wichtiger sind als große Attraktionen oder teure Erlebnisse.
Spielen statt Sightseeing
Was sich Kinder demnach besonders wünschen? Nach Einschätzung ihrer Eltern stehen mehr Zeit zum Spielen und mehr Abenteuer mit jeweils 30 Prozent an erster Stelle. 22 Prozent nennen mehr Spontanität als Wunsch, weitere 18 Prozent bewusste Familienzeit.
Aufwendige Zeitpläne und lange Besichtigungsprogramme spielen dagegen eine geringere Rolle. Für viele Familien könnte der perfekte Urlaub damit weniger mit möglichst vielen Programmpunkten und mehr mit Freiraum zu tun haben.
Die Befragung zeigt zudem, dass Kinder bei der Urlaubsplanung bereits heute stärker mitreden. 40 Prozent der Eltern holen aktiv die Meinung ihrer Kinder ein. Besonders häufig geht es dabei um Aktivitäten und Ausflüge (70 Prozent) sowie um Essen und Trinken (58 Prozent).
Kinder werden zu Mitplanern
Die wachsende Beteiligung scheint auch Auswirkungen auf das Urlaubserlebnis selbst zu haben. Die befragten Eltern berichten, dass die gemeinsame Planung die Vorfreude steigert und den Urlaub stärker zu einer Familienangelegenheit macht.
Mehr als die Hälfte der Eltern gibt zudem an, dass die Kinder bereits einen großen Einfluss darauf haben, was im Urlaub gegessen und getrunken wird. Ein Drittel beobachtet, dass die jungen Reisenden vor allem Freiheit, gemeinsame Erlebnisse und ungeplante Zeit genießen.
Damit wird die Reiseplanung zunehmend zur Gemeinschaftsaufgabe – die finale Entscheidung bleibt jedoch überwiegend bei den Eltern.
Holiday Inn macht Kinder zu „Chief Holiday Officers“
Passend zu den Studienergebnissen startet Holiday Inn in den Herbstferien eine eigene Initiative. In den teilnehmenden Holiday Inn und Holiday Inn – the niu Hotels in Deutschland werden Kinder als „Chief Holiday Officers“ begrüßt.
Mit einem Abzeichen und einem Urlaubswunschzettel sollen sie ihre Vorstellungen für den Familienurlaub einbringen. Die Idee dahinter: Kinder können selbst festlegen, was sie an ihrem Urlaubstag erleben, welche Aktivitäten sie ausprobieren möchten oder wann einfach Zeit zum Spielen bleibt.
Mario Maxeiner, Managing Director Northern Europe bei IHG Hotels & Resorts, sieht darin eine Bestätigung des Konzepts: „Großartige Familienurlaube entstehen oft aus einfachen Momenten, die man gemeinsam verbringt.“
Familienurlaub wird zur Teamaufgabe
Auch die Hotelgestaltung soll dabei Raum für gemeinsame und spontane Momente schaffen. Bei Holiday Inn steht dafür unter anderem die sogenannte Open Lobby als zentraler Treffpunkt im Mittelpunkt, in dem Familien zusammenkommen, essen, spielen oder ihren nächsten Programmpunkt planen können.
Die Umfrage legt damit einen Trend nahe: Familienurlaub wird zunehmend nicht allein von den Erwachsenen geplant. Kinder werden stärker zu Mitentscheidern – und wünschen sich dabei offenbar vor allem eines: weniger Termindruck und mehr gemeinsame Zeit.
(Holiday Inn by IHG /KAGI)