Centralis kauft Hospitality-Immobilie in Hamburg
Die Centralis Immobilien Gruppe baut ihr Engagement im Hamburger Hospitality-Markt aus. Mitte Oktober 2026 hat das Unternehmen eine Bestandsimmobilie an der Hamburger Straße erworben, die Serviced Apartments, Wohnraum und Nahversorgung vereint. Der Ankauf ist Teil der Strategie, das Portfolio an Hospitality-Immobilien in deutschen Städten auszubauen.
Serviced Apartments machen größten Teil der Fläche aus
Die Immobilie an der Hamburger Straße 188, 188A und 190 verfügt über insgesamt 4.104 Quadratmeter Mietfläche. Davon entfallen laut Centralis 2.883 Quadratmeter auf den Bereich Modern Hospitality. Die dortigen Serviced Apartments werden vom Anbieter Arbio betrieben.
Weitere Flächen dienen dem klassischen Wohnen und der Nahversorgung. Zu den Mietern zählt der Discounter Penny aus der Rewe Group. Mit dieser Kombination setzt das Objekt auf mehrere Nutzungsarten unter einem Dach. Für Centralis ist der diversifizierte Mietermix ein wesentlicher Bestandteil des Investments.
Centralis prüft weitere Entwicklungsmöglichkeiten
Über die bestehende Nutzung hinaus sieht der Immobilieninvestor Potenzial zur Optimierung des Bestands. Geplant sind gezielte Aufwertungsmaßnahmen; außerdem untersucht das Unternehmen zusätzliche bauliche Entwicklungsmöglichkeiten.
Auch an anderer Stelle in Hamburg ist Centralis im Hospitality-Segment aktiv: In Hamburg-Harburg realisiert die Gruppe nach eigenen Angaben ein weiteres Projekt mit 88 Serviced Apartments und ergänzenden Gewerbeflächen.
Das Unternehmen konzentriert sich auf den Erwerb, die Entwicklung und die Neupositionierung von Hospitality- und Mixed-Use-Immobilien in urbanen Lagen. Mittelfristig strebt Centralis ein Portfolio mit einem Gesamtentwicklungswert (GDV) von rund 500 Millionen Euro in deutschen A- und B-Städten an.
„Wir erwerben eine etablierte Multi-Tenant-Immobilie an einem starken Hamburger Standort mit einem attraktiven Mix aus Modern Hospitality, Nahversorgung und Wohnen“, erklärt Dr. Fabian Vieregge, Gründer und CEO von Centralis. Neben der bestehenden Nutzung seien vor allem die zusätzlichen Optimierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für den Ankauf ausschlaggebend gewesen.
(Centralis/KAGI)