150 Millionen Euro für neues Luxusresort in Salò
Mit dem Falkensteiner Resort Lake Garda hat die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) eines ihrer bislang größten Projekte in Italien eröffnet. Rund 150 Millionen Euro investiert die Unternehmensgruppe in die Entwicklung des Resorts auf dem ehemaligen Areal des Mineralwasserunternehmens Tavina in Salò.
Das Hotel empfängt bereits seit Juli Gäste, am 25. September 2026 wurde es offiziell eröffnet. Die erste Bauphase mit dem Fünf-Sterne-Hotel und den ersten Apartments ist abgeschlossen. Die zweite Bauphase läuft bereits. Nach Abschluss des Gesamtprojekts sollen 85 Zimmer und Suiten sowie 174 Apartments zur Anlage gehören. Zusätzlich sind vier Villen vorgesehen. Die vollständige Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant.
Neben der FMTG sind unter anderem Robert König und Albert Kerbl als Miteigentümer an dem Projekt beteiligt.
Architektur mit Blick auf den See
Das Konzept verbindet Hotellerie und Immobilienentwicklung mit Gastronomie, Wellness und Freizeitangeboten. Für Architektur und Interior Design zeichnet Matteo Thun & Partners verantwortlich.
Natürliche Materialien, großzügige Blickachsen und fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenbereichen sollen das Resort mit seiner Lage am Gardasee verbinden. Die Landschaftsplanung stammt vom portugiesischen Büro Proap unter der Leitung von João Nunes. Der Park wird mit den weiteren Bauphasen schrittweise fertiggestellt und soll sich auch langfristig weiterentwickeln.
„Wir haben hier nicht einfach ein Hotel gebaut“, sagt Otmar Michaeler, CEO der FMTG. Vielmehr sei ein Standort entwickelt worden, der Hotellerie, Immobilienentwicklung, Architektur, Landschaft und Gastronomie miteinander verbinde.
5.500 Quadratmeter für Wellness und Familie
Das Resort ist als „For-All-Resort“ konzipiert und soll damit unterschiedliche Zielgruppen ansprechen – von Paaren über Familien bis hin zu Freundesgruppen.
Ein zentraler Bestandteil ist das 5.500 Quadratmeter große Acquapura SPA. Sieben Pools, ein Family SPA sowie ein Adults-only Rooftop SPA bilden den Wellnessbereich.
Familien steht mit dem 1.500 Quadratmeter großen Falkyland zudem eine eigene Erlebniswelt zur Verfügung. Auf zwei Ebenen gibt es unter anderem Kletter- und Softplay-Bereiche, ein Botanic Science Lab, eine MasterChef-Küche sowie Multimedia-, Gaming- und Bowling-Angebote.
Auch Ausflüge in die Region sind Teil des Resortkonzepts. Dazu gehören unter anderem Bootstouren, Wander- und Radrouten sowie Ausflüge in umliegende Orte und die Weinregionen Valtenesi und Franciacorta.
Erstes House of Negroni weltweit
Auch gastronomisch setzt das neue Resort auf mehrere eigenständige Konzepte. Das Artigiani Restaurant im obersten Stockwerk serviert norditalienische Küche mit mediterranen Aromen und saisonalen Produkten. Im HOKU Restaurant & Lounge treffen italienische Gerichte auf internationale und japanische Einflüsse.
Auf dem Rooftop befindet sich zudem das weltweit erste House of Negroni. Die von Vudafieri Saverino Partners gestaltete Bar verbindet die italienische Aperitivo-Kultur mit moderner Barkultur, Musik und Events. Das Konzept soll sich ausdrücklich nicht nur an Hotelgäste, sondern auch an Einheimische richten.
Italien bleibt Wachstumsmarkt
Mit dem Projekt in Salò will die FMTG ihre Expansion in Italien weiter vorantreiben. Nach Unternehmensangaben zählt das Land zu den strategisch wichtigsten Märkten der Gruppe. Dabei setzt die FMTG nach eigenen Angaben zunehmend auf Mixed-Use-Projekte, die Hotels mit Branded Residences verbinden.
„Salò zeigt sehr gut, wie wir in Italien wachsen wollen: mit außergewöhnlichen Standorten, starken Partnern und Mixed-Use-Projekten“, erklärt Michaeler. In diesem Segment verfüge die Unternehmensgruppe inzwischen über rund 20 Jahre Erfahrung.
(Falkensteiner/KAGI)