"Impossible Foods"

Veganer-Startup plant Börsengang

Nach „Beyond Meat“ zieht mit „Impossible Foods“ der nächste Fleischersatzhersteller einen Börsengang in Erwägung. Analysten jedoch zweifeln trotz Veganer-Hype an der Rechtfertigung allzu hoher Börsenbewertungen in dieser Branche. 

Dienstag, 03.12.2019, 15:11 Uhr, Autor: Thomas Hack
Ein veganer Burger auf einem Börsenpapier

Ob „Impossible Foods“ tatsächlich den Börsengang durchführen wird, ist noch nicht sicher. Die Aktien des Konkurrenten „Beyond Meat“ fallen jedenfalls weiter… (© peter.schreiber.media/stock.adobe.com/Yummy Pic/stock.adobe.com/Thomas HAck)

Wie das Manager Magazin berichtet, scheint nach „Beyond Meat“ jetzt auch der Veganburger-Fabrikant „Impossible Foods“ einen Börsengang anzustreben. Unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters soll das Unternehmen zunächst beschlossen haben, in einer Finanzierungsrunde bis zu 400 Millionen US-Dollar einzusammeln, um für eine Expansion gerüstet zu sein. Hat „Impossible Foods“ damit Erfolg, soll die Bewertung des Burger-Unternehmens auf bis zu 5 Milliarden Doller ansteigen. Ein Gang an die Börse könnte dann bereits im Jahre 2020 erfolgen, doch bisher gibt das Startup noch keine verbindlichen Pläne bekannt.

„Beyond Meat“-Aktie sinkt weiter

Mit einem Börsengang wäre ein harter Konkurrenzkampf verbunden: Das Konkurrenzunternehmen „Beyond Meat“ war bereits dieses Jahr an die Börse gegangen und konnte einen raketenhaften Anfangserfolg verbuchen. Inzwischen hat die Aktie von ihrem Höchststand von 200 Dollar mehr als die Hälfte wieder verloren – und der Kurs sinkt seit der Bekanntmachung der „Impossible Foods“-Pläne weiter. Laut Manager Magazin hätten Fachanalysten jedoch trotz des derzeitigen Vegan-Hypes Zweifel, ob überzogen hohe Börsenbewertungen tatsächlich gerechtfertigt seien. Zudem würden bereits jetzt schon zahlreiche Wettbewerber auf den umkämpften Markt der Fleischersatzprodukte drängen. (manager-magazin.de/TH)

 

Zurück zur Startseite

Weitere Themen