Politik & Gastronomie

Söder will Mehrwertsteuerreduzierung auf 7%

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder bezeichnet die Einführung des reduzierten Umsatzsteuersatzes als „Kernforderung“ Bayerns gegenüber dem Bund.

Freitag, 17.04.2020, 07:43 Uhr, Autor: Thomas Hack
Mehrwertsteuer

Mit sieben statt 19 Prozent Umsatzsteuer könnten Umsatzausfälle der Gastronomen zumindest ein wenig kompensiert werden. (© Fokussiert/stock.adobe.com)

Vor dem Hintergrund der katastrophalen Lage für Gastronomiebetriebe war eine Äußerung von Bayerns Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder dieser Tage ganz besonders wichtig: Man wolle „der Branche weiter helfen“, so Söder wörtlich. „Sei es mit finanziellen Möglichkeiten, sei es mit der Tatsache, dass wir uns sehr dafür einsetzen, einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent, das ist eine Kernforderung dieser Bayerischen Staatsregierung, gegenüber dem Bund durchzusetzen.“

Unbürokratisch, antraglos und sofort wirksam

Mit sieben statt 19 Prozent Umsatzsteuer könnten Umsatzausfälle zumindest ein wenig kompensiert werden – und das völlig unbürokratisch, antragslos und sofort wirksam. Der reduzierte Satz würde zudem mittelfristig helfen, aufgenommene Kredite auch tilgen zu können. „Sieben Prozent Umsatzsteuer wären ein enorm wichtiges Signal an das Gastgewerbe, sie würden wirtschaftliche Perspektiven eröffnen und auch den Banken zeigen, dass die Politik die öffentlichen Wohnzimmer der Nation nicht aufgegeben haben“, so Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern, dazu.

 

 

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