Sperrstunden

Senat verspricht Hilfsprogramm für Wirte

Da in der deutschen Hauptstadt unlängst eine Sperrstunde von 23 Uhr eingeführt wurde, will der Berliner Senat den Gastronomen nun finanziell unter Arme greifen.

Montag, 12.10.2020, 09:17 Uhr, Autor: Thomas Hack
Corona Hilfen

Werden die geplanten Unterstützungsprogramme des Berliner Senats ausreichen, um die Wirte über die Krise zu bringen? (© Wolfilser/stock.adobe.com)

Der Berliner Senat hat Gastronomen neue finanzielle Hilfen in Aussicht gestellt, um die kürzlich beschlossene Sperrstunde der Betriebe zu kompensieren. Ein Unterstützungsprogramm soll bereits Anfang der Woche beschlossen werden, ließ Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) dazu verlauten. Eckpunkte seien demnach bereits erarbeitet, wobei der Senat verabredet habe, „für die Betriebe der Schankwirtschaft, die nachweislich finanzielle Umsatzeinbußen durch die neuen Schließungszeiten erleiden, Unterstützung zu leisten.“

Mietzuschuss von bis zu 3.000 Euro

Zur Stunde sind noch keine Einzelheiten bekannt, doch vermutlich soll es einen Mietzuschuss bis zu 3.000 Euro geben. Ende vergangener Woche hatten mehrere Gastronomen einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht eingereicht, um gegen die aus ihrer Sicht unverhältnismäßige Maßnahme vorzugehen. Eine Entscheidung soll laut Gericht wohl in dieser Woche fallen.

„Von 23 Uhr bis 6 Uhr geschlossen“

Das weltberühmte Nachtleben der Stadt muss seit dem Inkrafttreten der neuen Regelung nun zwischen 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr pausieren. Neu ist auch, dass bei privaten Zusammenkünften in geschlossenen Räumen nur noch höchstens zehn statt 25 Menschen zusammenkommen dürfen. Im Freien dürfen sich von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr nur noch fünf Personen versammeln.  (lbn/TH)

 

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