Rudolf Achenbach Preis: Sechs Azubis erreichen Finale
24 angehende Köche, drei Halbfinals, ein Ziel: der Einzug ins Finale des Rudolf Achenbach Preis 2026. In Düsseldorf, Fulda und Osnabrück traten die Nachwuchstalente im Frühjahr gegeneinander an. Über 70 Auszubildende hatten sich bundesweit beworben, 24 wurden nach anonymer Jurybewertung ihrer Arbeitsablaufpläne für die praktischen Runden ausgewählt.
Die Aufgabe in allen drei Halbfinals: Planung, Zubereitung und Anrichten eines Drei-Gang-Menüs für jeweils sechs Personen. Jeder Teilnehmer erhielt zwei mögliche Warenkörbe. Erst am Wettkampftag wurde entschieden, welcher zum Einsatz kam. Auf insgesamt 432 Tellern bewiesen die Auszubildenden Können, Kreativität und Belastbarkeit.
Düsseldorf: Anspruchsvoller Auftakt
Der Wettbewerb startete am 13. März im Albrecht-Dürer-Berufskolleg in Düsseldorf. Vorgegeben waren unter anderem Pulpo und schwarzer Knoblauch für die Vorspeise sowie Lamm für den Hauptgang.
Mehr als 20 Gäste verfolgten die Leistungen der Teilnehmer. Die Jury entschied sich am Ende für Maike Hohndorf vom Dorint Hotel Frankfurt/Oberursel und Shakhrizoda Bakhodirova vom Landhotel Voshövel. Bewertet wurden neben Geschmack und Präsentation auch Arbeitsweise und der eingereichte Ablaufplan.
Fulda: Weitere Plätze vergeben
Acht Tage später folgte das Halbfinale in der Eduard-Stieler-Schule in Fulda. Die Teilnehmer arbeiteten unter anderem mit Kaninchen, Ochsenbäckchen sowie Passionsfrucht.
Die Produkte stellte Transgourmet zur Verfügung. Die Firma unterstützt den Wettbewerb zusätzlich mit Trainingsgutscheinen. Die Jury vergab die nächsten Finalplätze an Dennis Weinert von der Traube Tonbach und Leonie Maier vom 1950 Bio-Fine-Dining-Restaurant.
Osnabrück: Kreative Menüs zum Abschluss
Am 10. April fand das dritte Halbfinale im Berufsschulzentrum am Westerberg in Osnabrück statt. Der Warenkorb umfasste unter anderem Goldforelle, Schweinefilet sowie Äpfel und Quark.
Technische Unterstützung durch Sponsoren ermöglichte vielfältige Zubereitungsarten. Am Ende überzeugten Isabelle Hatesuer vom Gasthaus Müller und Svea Kropp vom The Fontenay die Jury und komplettieren das Finalfeld.
Finale in Frankfurt
Das Finale des Rudolf Achenbach Preis 2026 findet am 20. und 21. Mai in Frankfurt am Main statt. Neben Theorie und Warenerkennung steht erneut die Praxis im Mittelpunkt.
Die sechs Finalisten kochen in Foodtrucks ein Drei-Gang-Menü sowie Fingerfood für vier Personen. Der Warenkorb bleibt bis zum Finaltag unbekannt.
Die Finalisten im Überblick

(VKD/ SAHO)