Feiertage

Pfingsten: Hotel- und Gaststättenbranche zieht positives Fazit

Über die Pfingstfeiertage sind die Menschen nach Angaben des Dehoga Brandenburg in Ausflugslaune gewesen. Die Hotel- und Gaststättenbranche zieht eine positive Bilanz.

Montag, 06.06.2022, 18:49 Uhr, Autor: Sarah Kleinen
Kellnerin zeigt Speisekarte im Außenbereich

Über Pfingsten waren Hotels und Gaststätten gut besucht. Die Branche zieht eine positive Bilanz. (Foto: © JackF/Stock.adobe.com)

Die Hotel- und Gaststättenbranche hat nach Pfingsten ein positives Fazit gezogen. „Durch das Wetter, dass uns in die Hände gespielt hat, sind die Wünsche der Branche übererfüllt worden“, zeigte sich der Präsident des Hotel und Gaststättenverbandes Brandenburg (Dehoga), Olaf Schöpe, zufrieden.

Die Menschen seien in Ausflugslaune gewesen. Insgesamt gebe es kaum einen Gastronomen, der Grund zum Meckern über das Pfingstgeschäft habe. Auch zahlreiche Hochzeiten seien von den Gastronomen und Hotels ausgerichtet worden. „Jetzt müssen alle Luft holen, die Lager auffüllen und dann können die Ferien kommen.“

Mit Augenmaß scharf kalkulieren

Allerdings machten Hotels und Restaurants die höheren Energie- und Lebensmittelpreise zu schaffen. Deshalb habe die eine oder andere Einrichtung bei den Preisen angezogen, um den Betrieb auch wirtschaftlich führen zu können, sagte Olaf Schöpe.

„Jeder Gastronom muss scharf kalkulieren, aber das Ganze muss mit Augenmaß geschehen.“ Genau das werde aber zunehmend komplizierter. Gäste sollten sich auch weiterhin ein Mittag- oder Abendessen leisten können. Andererseits müssten sich zahlreiche Betriebe nach zwei Jahren Pandemie erst wieder erholen, stellte der Dehoga-Präsident das Problem dar.

Gute Bedingungen schaffen

Nach wie vor sei, wie auch in anderen Branchen, der Fachkräftemangel ein Problem. Das habe sich auch Pfingsten bemerkbar gemacht. Olaf Schöpe forderte erneut, die Branche zu unterstützen. Es müssten mehr Menschen im Handwerk oder dienstleistungsorientierten Berufen ausgebildet werden. Dafür müssten gute Bedingungen geschaffen werden.

(dpa/SAKL)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen