Coronafolgen

Pachtvertrag für Kultlokal Donisl vorzeitig beendet

Schwerwiegende Corona-Folge: Hacker-Pschorr und Gastwirt Karl-Heinz Reindl beenden vorzeitig ihren Pachtvertrag für das Kultlokal Donisl in München.

Freitag, 18.09.2020, 10:29 Uhr, Autor: Thomas Hack
Donisl in München

Wie geht es mit dem Münchner Kultlokal Donisl weiter, wenn der Pachtvertrag gekündigt ist? (©picture alliance / imageBROKER | Helmut Meyer zur Capellen)

Vor allem in den Innenstadtlagen wird die Gastronomie von den Folgen der Corona-Pandemie nachhaltig getroffen. Lockdown, Ausbleiben der Touristen und Abstandspflicht für Gäste, das alles hat den Wirt im Donisl, Karl-Heinz Reindl, nun veranlasst, die Hacker-Pschorr Brauerei als Verpächter um vorzeitige Auflösung des Pachtvertrags zu bitten.

Zusammenarbeit nach fünf Jahren beendet

„Im Dezember 2015 haben wir die neu aufgebaute Gaststätte Donisl in die Hände von Birgit und Karl-Heinz Reindl übergeben, die uns mit einem ehrlichen, bayerischen Konzept überzeugt hatten. Wir bedauern, dass die Zusammenarbeit nun am 31.12.2020 schon nach fünf Jahren endet. Aufgrund der langjährigen Verbindung und der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Familien Rubenbauer und Reindl haben wir dem Wunsch entsprochen, das Pachtverhältnis vorzeitig zu beenden“, sagt Andreas Steinfatt, Geschäftsführer der Hacker-Pschorr Bräu GmbH.

„Donisl ist ein Herzensprojekt“

Auch Karl-Heinz Reindl bedauert das Ende als Innenstadtwirt: „Der Donisl war und ist ein Herzensprojekt, aber das Ausbleiben von Touristen und Messegästen zwingt uns zu dieser Entscheidung. Wir bedanken uns bei unserem Partner Hacker-Pschorr für das außerordentliche Entgegenkommen. Alle weiteren Betriebe der Rubenbauer Unternehmensgruppe sind nicht betroffen. Wir konzentrieren uns jetzt darauf, den Folgen der Pandemie zu begegnen und in eine erfolgreiche Zukunft zu gehen.“ (hacker-pschorr.de/TH)

 

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