Landgasthaus Schenkenberger Hof setzt auf zwei kulinarische Linien mit einer Handschrift
Zwei kulinarische Linien – eine Handschrift: Pächterin und Gastgeberin Michaela Merz und Küchenchef Rabeea Klaus haben das historische Landgasthaus Schenkenberger Hof in Emmingen-Liptingen in den vergangenen zwölf Monaten konsequent weiterentwickelt und ihm eine klare kulinarische Ausrichtung für 2026 gegeben.
Im Mittelpunkt steht eine handwerklich geprägte Heimatküche, die vertraute Klassiker aus Baden-Württemberg mit handwerklicher Qualität, Sorgfalt und einem stimmigen Preis-Leistungs-Verhältnis auf den Teller bringt. Daneben steht das Fine Werk 1275 als eigenständige Linie – gemeinsam bilden beide zwei gleichberechtigte Ausdrucksformen einer gemeinsamen Handschrift.
Eine konsequente Weiterentwicklung des Landgasthauses
Das Fine Werk 1275 zeigt dieselbe Küche in einer reduzierten, präzisen Ausarbeitung mit klarer Aromatik und ruhiger Präsentation. Alle Gerichte sind wahlweise als mehrgängiges Menü oder einzeln bestellbar.
Beide Linien folgen denselben Prinzipien: regionale Produkte, französische Grundtechniken, eigene Fonds und Saucen sowie ein kompromissloser Qualitätsanspruch.
„Unsere Küche erzählt von dem, was uns umgibt – von Wild aus der umliegenden Jagd, von Fisch aus regionaler Zucht, von Obst und Eiern aus dem Dorf. Das Fine Werk 1275 ist für uns keine Abkehr vom Landgasthaus, sondern dessen konsequente Weiterentwicklung“, sagt Gastgeberin Michaela Merz.
"Präzision, Geschmack und Herkunft gehören
zusammen"
Küchenchef Rabeea Klaus gibt dieser Idee mit dem Menü „Fine Werk 1275“ einen klaren kulinarischen Ausdruck. Das bis zu sieben Gänge umfassende Menü verbindet Handwerk mit feiner Aromatik und kreativer Komposition.
Gerichte wie eigens interpretierte Lachsforelle aus Eigeltingen, Kalbsbacke aus dem Hegau oder Rehrücken aus der hauseigenen Bittelbrunner Jagd stehen für eine präzise, klar strukturierte Küche mit Substanz und Wiedererkennbarkeit. Der Name des Menüs verweist auf das Baujahr der benachbarten Schenkenberg-Kapelle, einem bekannten Wallfahrtsort – ein Hinweis auf die historische Verwurzelung des Ortes.
„Ich möchte mit jedem Gang zeigen, dass Präzision, Geschmack und Herkunft zusammengehören. Unsere Teller sollen ruhig wirken – und dennoch lange nachhallen“, so der 22-jährige Küchenchef, der seine Ausbildung im Schenkenberger Hof absolvierte und zusätzliche Impulse in renommierten Häusern der Region sowie in überregionalen Betrieben sammelte. Gemeinsam mit seinem Team entstehen so Gerichte, die handwerklich fundiert sind und zugleich eine moderne Handschrift tragen.
(Schenkenberger Hof/SAKL)