Foodservice-Preis

KFC Deutschland und dean&david ausgezeichnet

Die diesjährigen Gewinner des Hamburger Foodservice Preises heißen KFC Deutschland und dean&david. Die Preisverleihung findet am 17. März, im Hotel Grand Elysée Hamburg vor knapp 500 geladenen Branchengästen statt. Die Auszeichnung wird bereits zum 35. Mal vergeben.

Montag, 13.03.2017, 11:18 Uhr, Autor: Markus Jergler
Dean & David Restaurant

KFC Deutschland und dean&david erhalten den diesjährigen Hamburger Foodservice Preis (Foto: © picture alliance)

Mit KFC Deutschland und dean&david geht die Auszeichnung zum einen an eine langjährig im deutschen Markt präsente, erfolgreich revitalisierte Quickservice-Marke mit globalem Hintergrund, zum anderen an einen hiesigen Frontrunner der neuen Fast Casual-Generation mit frisch-zeitgeistiger Botschaft und temporeicher Expansion.

KFC Deutschland
Noch vor McDonald’s hat KFC vor fast fünf Jahrzehnten als erste gastronomische US-Marke in Deutschland Fuß gefasst. Spezialisiert auf Geflügel-Snacks wie Hot Wings oder Chicken Burger, setzte die Fastfood-Kette lange Zeit auf Top-Lagen in Innenstädten sowie Freestander. Im eigentlich verheißungsvollen Produktfeld kam KFC Deutschland jedoch über die Jahre in eher kleinen Schritten voran.

Gegen Ende der letzten Dekade kam jedoch die Wende, beflügelt durch ein Umdenken der Konzernzentrale in den USA: Neuer Elan für die Marke, Aktualisierung in Sachen Erscheinungsbild und Kommunikation, Initiativen in Richtung neue Standortkategorien wie Shopping-Malls und Verkehrsstandorte. Seit 2010 gelang es, Standortnetz und Umsatz glatt zu verdoppeln. Zuletzt spielten 147 Outlets mehr als 220 Mio. Euro Erlöse ein. Die Zielgröße – 300 Stores binnen weniger Jahre – rückt in greifbare Nähe.

dean&david
Gegründet von David Baumgartner in München, feiert das Fast-Casual-Konzept mit dem Slogan ‚fresh to eat‘ in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Dean&david zählt ist die in Deutschland am meisten multiplizierte Marke. Das Sortimentsprofil bedient die Präferenzen urbaner, ernährungsbewusster, genussorientierter und nachhaltig denkender Zielgruppen: Salate stehen im Zentrum und sind mit rund 35 Prozent der Umsätze wichtigster Posten im Sales Mix. Gewichtig daneben: Sandwiches und Wraps, Curries und Suppen, auf der Getränkeseite Säfte und Smoothies.

Ganz aktuell zählt dean&david hierzulande 62 Restaurants, plus weitere 13 in Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Katar. Bei Umsätzen in der Bandbreite von 0,4 bis 1,4 Mio. Euro netto im Jahr spielte die Marke mitsamt den Schwesterformaten Pommesfreunde (Zehn Lokale) und Rositas Chili (drei Lokale) unterm Dach der dean&david Franchise GmbH 2016 in Deutschland Erlöse von 39,5 Mio. Euro netto ein, ein Plus zum Vorjahr von 22 Prozent.

Die Experten-Jury des Hamburger Foodservice Preises vergibt die Auszeichnung nicht allein für wirtschaftlichen Erfolg, sondern zugleich mit Blick auf die dahinter stehende Kreativität, Professionalität und Impulskraft der Preisträger für die Profi-Gastronomie. Seit 1983 wurden mehr als 100 herausragende Akteure mit dem Branchen-Award geehrt. (ots/MJ)

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