Statistik

Gastgewerbeumsatz noch unter Vor-Corona-Niveau

Im Vergleich zum Juli 2021 ist der Umsatz im Gastgewerbe im Juli 2022 sowohl nominal als auch real gestiegen. Dennoch konnte trotz deutlicher Preissteigerungen noch nicht auf allen Ebenen das Umsatzniveau der Vor-Corona-Zeit erreicht werden.

Montag, 19.09.2022, 13:23 Uhr, Autor: Sarah Kleinen
In der Gastronomie und der Hotellerie soll von Freitag an 3G gelten. (Foto: © Seventyfour/stock.adobe.com)

Im Vergleich zum Juli 2021 stieg der Umsatz in de Gastronomie um 7,7 Prozent. (Foto: © Seventyfour/stock.adobe.com)

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts haben sich die Erlöse im Gastgewerbe im Vergleich zum Juli 2021 sowohl nominal (plus 19 Prozent) als auch bereinigt um Preiserhöhungen, also real (plus 10,2 Prozent) erhöht. Verglichen mit dem Juli 2019, also dem Sommer vor Ausbruch der Pandemie in Deutschland, lag der Gastgewerbeumsatz allerdings nur nominal um 4,3 Prozent darüber, real waren es 9,3 Prozent weniger, wie die Wiesbadener Behörde am Montag mitteilte.

Umsätze in Hotellerie und Gastronomie

Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen verzeichneten von Juni auf Juli 2022 ein reales Umsatzplus von 0,7 Prozent. Zum Juli des Vorjahres stiegen ihre Erlöse um 14,3 Prozent. Trotzdem lagen die Umsätze noch um 5,8 Prozent unter dem Niveau vom Juli 2019.

(Foto: © Statistisches Bundesamt (Destatis), 2022)
(Foto: © Statistisches Bundesamt (Destatis), 2022)

In der Gastronomie war der Umsatz im Juli 2022 real um 0,6 Prozent niedriger als im Vormonat. Im Vergleich zum Juli 2021 stieg der Umsatz um 7,7 Prozent, die Erlöse lagen allerdings noch um 11,1 Prozent unter dem Niveau vom Juli 2019.

Insgesamt sanken die Umsätze in der Branche von Juni auf Juli des laufenden Jahres kalender- und saisonbereinigt real um 1,5 Prozent, nominal stiegen sie um 0,4 Prozent.

(dpa/Statistisches Bundesamt/SAKL)

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