Analyse

Gastgewerbe zieht gemischte Bilanz

Eine Kellnerin nimmt eine Bestellung auf.
Die Hotel & Gastro Union zeigt vier Wege aus der Personalmangelkrise. (Foto: © Seventyfour/stock.adobe.com)
Trotz derzeitiger Probleme in der Dorfgastronomie sieht der Dehoga einen positiven Trend im Gastgewerbe insgesamt. Den Rückgängen in der traditionellen Gastronomie stünden Zuwächse im Beherbergungsgewerbe gegenüber.
Freitag, 27.12.2019, 12:10 Uhr, Autor: Thomas Hack

Die Dorfgaststätten auf dem Land haben es immer schwerer – insgesamt sieht der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband für Brandenburg aber einen positiven Trend. „Es wird zunehmend schwieriger, Fachkräfte auf dem Land zu finden. Wenn kein Bus mehr fährt, keine Schule oder Kita in der Nähe ist, dann stirbt auch die Gaststätte im Dorf“, sagte Dehoga-Geschäftsführer Olaf Lücke dieser Tage der Märkischen Allgemeinen aus Potsdam. Außerdem hätten sich die Essgewohnheiten verändert, weniger Menschen gingen in die Kneipe oder ins Restaurant. Er betonte aber: „Wenn man die Branche insgesamt ansieht, verzeichnen wir seit Jahren ein permanentes Wachstum.“ Es gebe zwar Rückgänge in der traditionellen Gastronomie, aber Zuwächse bei Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen. (lbn/TH)

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