Exit-Strategie

Erste Gastro-Öffnungen noch vor 21. Mai angestrebt

Die Regierungen von Sachsen und Sachsen-Anhalt stellen erste Öffnungsmöglichkeiten der Gastronomie noch vor Christi Himmelfahrt in Aussicht.

Montag, 27.04.2020, 09:26 Uhr, Autor: Thomas Hack
Michaerl Kretschmer

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer schwebt vor, die ersten gastronomischen Angebote zwischen Himmelfahrt und Pfingsten wieder zu erlauben. (© picture alliance/Robert Michael/dpa-zentralbild/ZB)

Friseure, Kosmetiksalons, Museen und Bibliotheken, Kirchen und andere Gotteshäuser sollen in einer Woche öffnen können, die Gastronomen zumindest noch im Mai. Auf diese Lockerungen hat sich Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff mit seinem sächsischen Amtskollegen Michael Kretschmer (beide CDU) verständigt. Während Haseloff offen ließ, wann genau Wirte wieder Gäste bedienen dürfen, sagte Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD), er wolle für einen Termin noch vor dem wichtigen Himmelfahrtsgeschäft (21. Mai) werben.

Landesregierungen empfehlen Maßnahmenkatalog für Wirte

Wer ein Konzept nachweise, wie er den Infektionsschutz einhalten könne, der sollte öffnen dürfen, argumentierte auch Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand. Das gelte vor allem auch für die Gastronomie. Bei der nächsten Entscheidungsrunde zwischen Bund und Ländern am 6. Mai wollen Sachsen und Sachsen-Anhalt dafür werben, dass ein Katalog mit Kriterien festgelegt wird, unter denen Gastronomen schrittweise wieder öffnen dürfen. Die strengen Schließungsanordnungen für die Branche könnten dann regional unterschiedlich schnell gelockert werden.

Öffnungen noch vor Christi Himmelfahrt?

Kretschmer schwebt vor, die ersten gastronomischen Angebote zwischen Himmelfahrt und Pfingsten wieder zu erlauben – wenn die Entwicklung des Infektionsgeschehens es zulässt. In Sachsen-Anhalt sollte der Start nach dem Willen von Wirtschaftsminister Willingmann noch ein bisschen eher sein. Es müssten strenge Abstandsregeln zwischen den Tischen gelten und die Zahl der Gäste, die auf einmal bewirtet werden können, müsse begrenzt sein, so der SPD-Politiker. Zudem könnte eine Mundschutzpflicht für das Personal sinnvoll sein oder die Öffnungszeiten am Abend zunächst begrenzt werden, erklärte er.

 

 

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