Neueröffnung

Den ganzen Tag frühstücken: Benedict-Filiale in Berlin

Das israelische Restaurant  findet man in fast allen Reiseführern. Das Konzept ist denkbar einfach, kommt aber unglaublich gut an: Die Besucher können 24 Stunden lang kommen, um zu frühstücken – egal, ob herzhaft oder süß.

Mittwoch, 02.11.2016, 14:27 Uhr, Autor: Markus Jergler
Verschiedene Gerichte auf Holztisch

© Benedict Berlin

In der Berliner Uhland-Straße eröffnete nun der erste Ableger des Benedict-Restaurants in Deutschland. Am vergangenen Wochenende gab es bereits Wartezeiten von bis zu eineinhalb Stunden. Das Angebot des Lokals ist komplett international. Von amerikanischen Bananen-Pancakes und Eiern Benedict – woher übrigens auch der Name des Restaurants kommt – über englische Baked Beans hin zu französischen Croques und israelischen Spezialitäten ist alles dabei. Auch klassisches Müsli oder vegane Angebote können bestellt werden. Auf der Karte finden sich auch hauseigene Kreationen, die extra für den Standort in der deutschen Hauptstadt kreiert wurden: Ein Steak, das nach koreanischer Art 24 Stunden lang mariniert wird, ein Eisbein-Sandwich mit pochiertem Ei sowie ein russisches Menü mit Cottage Pancakes.

In einem Interview mit der Berliner Zeitung verriet Gründer Yair Kindler, wie es zu der Idee kam. Kindler und sein Geschäftspartner Itai Pshigoda waren beide im Nachtleben von Tel Aviv tätig und genervt davon, nach langen Nächten kein Frühstück mehr zu finden. 2002 kam den beiden der Gedanke zu einem eigenen Restaurant zum ersten Mal. Also gründeten sie im Jahr 2006 zusammen mit zwei weiteren Bekannten das Rund-um-die-Uhr-Frühstücksrestaurant Benedict.

Momentan ist das Lokal nur bis 15:00 Uhr geöffnet. Die Betreiber suchen noch händeringend motiviertes Personal, damit es im Januar kommenden Jahres mit dem 24-Stunden-Frühstück losgehen kann.

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