Wegen Corona

Alfons Schuhbeck ist insolvent

Der Münchner Spitzenkoch Alfons Schuhbeck musste aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie Insolvenz anmelden. Besonders getroffen hat es das Restaurant Platzl sowie seinen Partyservice.

Sonntag, 18.07.2021, 19:43 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Alfons Schuhbeck

Spitzenkoch Alfons Schuhbeck musste Insolvenz anmelden. (Foto: © picture alliance / SvenSimon | FrankHoemann/SVEN SIMON)

Der Münchner Starkoch Alfons Schuhbeck (72) hat nach eigenen Angaben Insolvenz angemeldet. „Nachdem die vollmundig angekündigten Staatshilfen bei mir bis heute ausgeblieben sind, muss ich für meine Betriebe Insolvenz anmelden“, sagte Schuhbeck laut Mitteilung vom Sonntag mit Blick auf die Corona-Pandemie. „Das ist ein wirklich schwerer Schritt, aber mir bleibt nichts anderes übrig.“

Von der Insolvenz, die er beim Amtsgericht München angemeldet habe, sind der Mitteilung zufolge seine Restaurants am Platzl in der Münchner Innenstadt betroffen und auch sein Partyservice. Zuvor hatte die „Bild“ berichtet, dass am 14. Juli ein Insolvenzberater bestellt wurde.

Hoffnung: Gewürzhandel und Beratungsgeschäft

Bis zuletzt habe Schuhbeck auf die staatlichen Finanzhilfen gehofft und private Gelder in sein Unternehmen gesteckt. „Doch jetzt ist Schluss“, heißt es in der Mitteilung. „Ich werde schon einen Neustart für mich hinbekommen, aber meine rund 50 Mitarbeiter trifft das richtig hart“, sagte Schuhbeck. Laut Mitteilung hofft er, seinen Gewürzhandel und sein Beratungsgeschäft retten zu können: „Ich will weitermachen, und vielleicht ist die Insolvenz sogar eine Chance, aus der wir schnell wieder rauskommen.“

(dpa/NZ)

 

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