Neuer Vorstand

Alexander Huber als JRE-Präsident abgelöst

Alexander Huber verabschiedet sich zum Jahreswechsel als Präsident der Jeunes Restaurateurs. Er führte die Vereinigung insgesamt vier Jahre erfolgreich durch alle Widrigkeiten. Sein Nachfolger steht seit dem 14. November fest.

Mittwoch, 30.11.2022, 13:40 Uhr, Autor: Thiemo Welf-Hagen Wacker
Alexander Huber (im Bild) wird als JRE-Präsident zum Jahreswechsel von Oliver Röder abgelöst.

Alexander Huber wurde offiziell als JRE-Präsident verabschiedet. (Foto: © JRE-Deutschland)

Auf ihrer Haupttagung am 14. November in Weissach am Tegernsee wählten die JRE-Deutschland turnusgemäß einen neuen Vorstand. Im neuen Jahr übernimmt Oliver Röder (Burg Flamersheim, Euskirchen) die Amtsgeschäfte der Vereinigung.

Zusammen mit dem neuen Schatzmeister Markus Pape (Meisenheimer Hof, Meisenheim) und dem in seinem Amt bestätigten Vize-Präsidenten Andreas Widmann (Widmann‘s Alb.leben, Königsbronn) bildet Röder ab dem 1. Januar das neue Führungstrio der Jeunes Restaurateurs.

Über Alexander Huber

Bereits vor seiner Präsidentschaft war Huber im Vorstand der Vereinigung aktiv und konnte wichtige Akzente setzen. Er gab den Anstoß zur Gründung des JRE-Genussnetzes und kümmerte sich auch um die Realisation dieses Projekts. Die Vereinigung von Manufakturen und Produzenten hochwertiger Lebensmittel erhielt 2022 den Namen JRE-Origins aktiv und zählt derzeit nahezu 50 Mitglieder.

Das zweite wichtige Projekt, das Huber auf den Weg brachte, war das Genusslabor. Bei diesem Workshop tauschen sich die Spitzenköche intensiv über aktuelle Themen aus. Zentraler Bestandteil ist die Vorgabe, dass jeder der sechs Teilnehmer passend zu einem vorgegeben Motto ein Gericht präsentieren muss, das noch nie auf der Karte stand.

Huber als Krisenmanager

Als Alexander Huber (Huberwirt, Pleiskirchen) im Jahr 2018 zum Präsidenten der JRE-Deutschland gewählt wurde, war die Welt eine andere – mit Corona, Lockdowns und Energiekrise rechnete damals niemand. Huber gelang es, die Vereinigung unbeschadet durch die Krisen zu steuern; nun übergibt er einen gut aufgestellten Verband an seinen Nachfolger.

„Ich hätte nie gedacht, meine Präsidentschaft hauptsächlich als Krisenmanager bestreiten zu müssen. Wir haben aber gesehen, wie wichtig es ist, gerade in solch schweren Zeiten eine starke Vereinigung hinter sich zu haben“, zieht Huber das Resümee seiner Amtszeit. Mit klaren Statements, vielfältigen Initiativen, deutlichen Ansagen an die Politik und mit konkreten Hilfestellungen für seine Kollegen hatte sich der Verband in den letzten Monaten deutlich positioniert.

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