2.028 Eier für Rogackis Comeback
Am 2. Oktober 2026 öffnet Rogacki ab 16 Uhr erstmals wieder einen eigenen Standort in Eröffnung Rogacki Berlin. Das neue Pop-up befindet sich in der Markthalle Neun in Kreuzberg und bringt zahlreiche Klassiker der traditionsreichen Marke zurück auf die Speisekarte: krossen Backfisch, Kartoffelsalat mit oder ohne Mayonnaise, Austern sowie Fischbrötchen mit Lachs oder Matjes. Ergänzt wird das Angebot durch den Rogacki-Hauswein in Weiß, Rosé und Rot.
Auch neue Produkte gehören zum Neustart. Mit den „Halben Eiern“ und den „Berliner Schnitten“ will Rogacki traditionelle Berliner Küche zeitgemäß interpretieren.
Pop-up als Schritt zum neuen Stammhaus
Das temporäre Konzept ist dabei mehr als nur ein gastronomischer Zwischenstopp. Rogacki will die Marke nach der Schließung des bisherigen Stammhauses 2025 schrittweise wieder in Berlin etablieren. Ziel ist weiterhin ein neues Stammhaus in Charlottenburg, das 2028 zum 100-jährigen Bestehen des Unternehmens eröffnen soll.
„Rogacki ist wieder da, und das mitten in Berlin“, erklärt Jan Spielhagen, Mitglied der Geschäftsführung. Mit dem Standort in der Markthalle Neun mache das Unternehmen nun den ersten Schritt. Weitere Standorte in Berlin sollen folgen.
2.028 gefüllte Eier zum Opening
Zum öffentlichen Auftakt setzt Rogacki auf eine aufmerksamkeitsstarke Aktion: Am 2. Oktober sollen insgesamt 2.028 gefüllte „Halbe Eier“ für jeweils einen Euro angeboten werden. Die Zahl nimmt Bezug auf das geplante Jubiläumsjahr 2028.
Die halbierten Bio-Eier greifen die Tradition der französischen „oeufs mayonnaise“ auf und werden mit unterschiedlichen Cremes gefüllt. Zum Start stehen drei Varianten zur Auswahl: geräucherte Forelle mit Roter Bete und Meerrettich, eine Buletten-Creme mit scharfem Senf sowie eine vegetarische Erbsencreme. Insgesamt hat Rogacki acht Varianten entwickelt.
Berliner Küche mit Fisch im Mittelpunkt
Mit dem Pop-up setzt Rogacki auf einen Mix aus vertrauten Klassikern und neuen Ideen. Im Mittelpunkt stehen weiterhin Fisch und Seafood sowie eine bezahlbare, zeitgemäß interpretierte Berliner Küche. Für die Fisch- und Seafood-Produkte arbeitet Rogacki nach eigenen Angaben exklusiv mit dem auf Frischfisch spezialisierten Anbieter Frisch Gefischt zusammen.
Die Geschichte der Marke reicht bis ins Jahr 1928 zurück. Begonnen hatte Rogacki mit einer Aalräucherei in Berlin-Wedding. Über Jahrzehnte entwickelte sich das Stammhaus in Charlottenburg zu einer bekannten Adresse für Fisch, Feinkost und klassische Gerichte. Mit dem neuen Pop-up will das Unternehmen nun den Weg zurück in die Berliner Gastronomielandschaft antreten.
(Rogacki/KAGI)