Digitalisierung

Richtig kalkulieren in der Gastronomie

Gerade in der Gastronomie ist eine realistische und genaue Preiskalkulation unabdingbar. Verschiedene Softwareanbieter helfen Wirten dabei, die Effizienz der Kalkulationsprozesse und somit die Rentabilität eines Betriebs zu steigern.

Dienstag, 03.07.2018, 08:54 Uhr, Autor: Markus Jergler
Ein Laptop und ein Handy als Hilfsmittel bei der Kalkulation

Softwareanbieter wie gastronovi unterstützen Gastronomen dabei, die Effizienz der Kalkulationsprozesse und somit die Rentabilität eines Betriebs zu steigern. (Foto: gastronovi)

Die Arbeit im Gastgewerbe ist anstrengend genug und die Branche hart umkämpft, die Konkurrenz ist groß. Neben einem top Service und hervorragender Produktqualität ist für den wirtschaftlichen Erfolg vor allem auch eine genaue Preiskalkulation wichtig. Anbieter wie gastronovi setzen genau hier an. Kalkulieren Gastronomen nur nach einer einfachen Schätzung, ihrem Bauchgefühl oder gar nicht, kann dies verheerende Auswirkungen für den Betrieb haben. Arbeitet ein Gastronom mit einer Kalkulationssoftware, die alle Kennzahlen übersichtlich aufbereitet, ist das besonders vorteilhaft und zeitsparend.

5 Tipps für richtiges Kalkulieren

  • Bei der Bestimmung von Verkaufspreisen müssen alle wichtigen Faktoren genau kalkuliert werden. Neben den Warenkosten, den betrieblichen Gemeinkosten, und der Gewinnmarge, müssen Gastronomen die Umsatzsteuer von 19% in den Preis einrechnen.
  • Gastronomen sollten alle Kennzahlen sowie Lieferantenlisten regelmäßig auf ihre Aktualität überprüfen. Insbesondere Verkaufspreise können sich schlagartig ändern.
  • Es ist ratsam einzelne Warengruppen zu segmentieren, um herauszufiltern, wie gut sich einzelne Gerichte oder Getränke verkaufen.
  • Um den Verbrauch von Zutaten genau kalkulieren zu können, sollten Rezepte mit exakten Mengenangaben einheitlich festgelegt werden.
  • Durch klare Strukturen und automatische Abläufe wird der Einkaufsprozess optimiert.

Vorteile einer Kalkulationssoftware
Bei gastronovi kommt beispielsweise ein Kalkulationsmodul zum Einsatz, welches alle wichtigen Kennzahlen des Betriebes ermittelt und in die Kalkulation mit einfließen lässt. Nachdem der Gastronom seine gewünschte Wareneinsatz- und Deckungsbeitrag-Vorgabe im Kalkulationsmodul festgelegt hat, erfolgt eine automatische Aktualisierung der Kalkulation, beispielsweise im Fall einer Preisänderung. „So ist eine permanente Kontrolle einfach per Knopfdruck möglich. Wenn die Preise nicht mehr rentabel sind, kann ich schnell eingreifen“, so Denis Strozzega, Inhaber von „Strozzi’s Strandhaus“ in Zürich.

Einen weiteren Vorteil liefert die gastronovi Rezeptkalkulation. Sind die Zutaten einmal eingepflegt und kalkuliert, werden sie samt der Informationen über Allergene und Zusatzstoffe für weitere Rezepte übernommen. Wiederkehrende Abläufe werden so effizient zusammengefasst. Im Zusammenspiel mit weiteren Modulen, wie dem Einkaufssystem oder der Warenwirtschaft sowie Schnittstellen werden alle Daten auch an anderen Stellen automatisch übernommen. So entfällt die manuelle Datenpflege, was für den Gastronomen sowohl die Arbeit erleichtert als auch Zeit erspart.

Durch ein ständiges Wachstum des Anbieters und immer neue Schnittstellen, erleichtern sich die Einkaufsprozesse für Gastronomen stetig. So hatte Gastronovi bereits im Juni dieses Jahres über 170 Großlieferanten, deren Einkaufsplattformen an die eigene Software gekoppelt sind. Dazu kamen jüngst weitere 80.000 Artikel im Rahmen der neuen Zusammenarbeit mit Transgourmet. (MJ)

 

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