„Goldenen Koch“

Mit 3D-Druck zum dritten Platz

Beim wohl wichtigsten Schweizer Kochwettbewerb „Goldener Koch“ erreichte der Gourmetkoch André Kneubühler den dritten Platz. Für die Präsentation seiner Speisen setzte der 27-Jährige auf 3D-gedruckte Servierarrangements.

Freitag, 06.08.2021, 09:14 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
André Kneubühler

André Kneubühler erreichte beim größten Schweizer Kochwettbewerb „Goldener Koch“ den 3. Platz. (Foto: © Sintratec)

Der 27-jährige André Kneubühler kommt gebürtig aus Brugg und arbeitet bei Tanja Grandits, der besten Köchin der Schweiz, als Souschef. Beim „Goldenen Koch“, dem wichtigsten Schweizer Kochwettbewerb, erreicht er damit den dritten Platz – auch mit Hilfe des 3D-Drucks. Für das Finale hat sich Kneubühler nämlich nebst raffinierten Fisch- und Fleischgerichten auch eine ganz spezielle Präsentationsform ausgedacht: Dem vorgegebenen Thema „Swissness“ folgend, kreierte er – mit Hilfe seiner Schwester, die im 3D-Druck-Bereich tätig ist – eine Schauplatte mit verschiedenen, typisch schweizerischen Dekorationselementen: „Ich habe mich dazu entschieden, 3D-gedruckte Teile zu verwenden, weil es für mich das ideale Material ist, kreativ zu sein und alle möglichen Formen herzustellen“, erklärt Kneubühler. Seine finalen Fisch- und Fleischgerichte wurden beispielsweise auf einem 3D-gedruckten Servierarrangement präsentiert.

Unterstützung durch Schweizer Sintratec

Die finalen Fisch- und Fleischgerichte
André Kneubühlers finale Fisch- und Fleischgerichte wurden auf einem 3D-gedruckten Servierarrangement präsentiert. (Foto: © Sintratec)

Zur Herstellung von Andrés Aufbau sponserte Sintratec diverse Bauteile: Die Bergkette, verschiedene Edelweiss-Vasen und -Teller, sowie ein 1:1 Modell des Matterhorns. Danach kombinierte André und sein Team die weiß lackierten 3D-Teile mit Magneten, sodass darauf kleine Goldplättchen mit den Speisen fixiert werden konnten.

Potentiale für die Spitzengastronomie

Auch wenn der Einsatz additiver Technologien in der Kulinarik nichts Neues ist, so hat sich Andrés Wahrnehmung zum 3D-Druck durch die Zusammenarbeit stark verändert. Auch für die Zukunft sieht der Gourmetkoch daher in gewisses Potential für diese Branche: „Die Sintratec-Technologie hat in der Sterne-Gastronomie definitiv ihre Berechtigung – sie bietet viele kreative Freiräume und eignet sich besonders für spezielle Servierarrangements“, resümiert André.

(Sintratec/NZ)

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