Küchentechnik

Grill-Rad: Gabriel Strebel begeistert Caterer

Köche und Caterer kennen das: am Grill gelten andere Gesetze. Die Kunst der perfekt gebratenen Grillwurst hat nun der Tüftler Gabriel Strebel perfektioniert. Das Grill-Rad kommt besonders bei Caterern gut an.

Mittwoch, 05.07.2017, 09:55 Uhr, Autor: Felix Lauther
Gabriel Strebel zeigt Grill-Rad

Gabriel Strebel hat das Grill-Rad erfunden und verkauft seine Idee u. a. an Catering-Unternehmen. (© Lastech / Screenshot YouTube)

Der 65-Jährige Pensionär Gabriel Strebel ist der Erfinder des Grillfahrrads. Einer Erfindung, die er gewinnbringend an Cateringunternehmer und Metzger verkauft. Sogar eine weltweite Nachfrage kann der schweizer Tüftler bereits verbuchen. Gegenüber dem „Blick“ erklärt der Grillfleischliebhaber und gelernte Ingenieur: „30 Jahre lang rege ich mich schon über schlecht grillierte Würste auf. Ich bin zu faul, das Fleisch ständig zu drehen und zu schauen, ob es schwarz ist. Aufgrund dessen sei er auf die Idee des Grillfahrrads gekommen. Mit Gas bekommen die Würste Feuer unter der Pelle. 24 Würste passen auf die „Bereifung“ des Grillfahrrads, wie die „Blick“ schreibt. Geschützt hinter Glas drehen sich die Würstchen dann bei 1.400 Grad Celsius zur perfekten Bräune. „Nach exakt fünf Minuten und 20 Sekunden sind die Bratwürste perfekt“, rechnet Strebel dem schweizer Reporter vor.

(© Gasgrill Schweiz / YouTube)

Caterer fliegen auf Strebels Rad
Nach Angaben der „Blick“ hat Gabriel Strebel rund 300.000 Schweizer Franken in die Entwicklung gesteckt. Vier Jahre habe es gedauert, bis das Grillfahrrad einsatzbereit war. Nun ist seine Erfindung so ausgereift und erfolgreich getestet worden, dass Caterer und Metzger total begeistert sind. 40 Grill-Räder hat er bereits verkauft – Dutzende vermietet. Bei der medienwirksamen Eröffnung des Gotthard-Basistunnels hat ein Caterer mit Strebels Grill-Rädern schlappe 34.000 Würste verkauft, wie die „Blick“ weiter berichtet.

Mit dem Umzug in eine 60-Quadratmeter-große Produktionshalle will Gabriel Strebel expandieren und das Rad auch „winterfest“ machen. (Blick.ch / FL)

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