Dehoga

Lockdown muss ausgeschlossen werden

Die Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges fordert von der Politik, einen erneuten Lockdown auszuschließen. Neben der Kurzarbeiterregelung soll zudem die Überbrückungshilfe verlängert werden.

Freitag, 12.11.2021, 09:50 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Ingrid Hartges

Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Dehoga, spricht sich für eine Verlängerung der Überbrückungshilfe aus. (Foto: © Dehoga Bundesverband/Svea Pietschmann)

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband appelliert an die Politik, einen neuen Lockdown auszuschließen. „Es muss sichergestellt sein, dass unsere Betriebe jetzt dauerhaft geöffnet bleiben“, sagte die Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges im „Frühstart“ bei RTL/ntv. Einen erneuten Lockdown würde die Branche vor allem mental und emotional nicht überleben. Es sei auch rechtlich mehr als problematisch, für Geimpfte einen Lockdown zu verhängen.

„Branche jetzt nicht im Stich lassen“

Hartges rief die künftige Ampel-Koalition zugleich auf, die Corona-Wirtschaftshilfen über das Jahresende hinaus zu verlängern. „Das muss man machen. Man kann die Branche jetzt nicht auf den letzten Metern im Stich lassen“, betonte sie. Sie begrüßte die Zusage, die Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld weiter gelten zu lassen. „Es wäre absolut unverständlich, wenn nicht auch die Überbrückungshilfe verlängert wird, bis zumindest 31. März“, fügte Hartges hinzu.

(ntv/dpa/NZ)

 

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