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Wirtschaftsministerium zeichnet bei „Innenstadt neu erleben!“ Initiativen zur Stadtbelebung aus

Mit der neuen Initiative „Innenstadt neu erleben!“ will das Bayerische Wirtschaftsministerium die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schäden, die durch die Coronapandemie entstanden sind, angehen. Gesucht sind Projekte und Veranstaltungen, die die Innenstädte wieder mit Leben füllen.

Freitag, 08.04.2022, 12:23 Uhr, Autor: Sarah Kleinen
Initiative „Innenstadt neu erleben!“ soll Innenstädte wieder mit Leben füllen

Durch die Initiative „Innenstadt neu erleben!“ will das Bayerische Wirtschaftsministerium Innenstädte wieder mit Leben füllen. (Foto: © Iakov Filimonov/stock.adobe.com)

Die Innenstädte und Ortszentren sind die Gesichter einer Stadt. Daher hat das Bayerische Wirtschaftsministerium die neue Initiative „Innenstadt neu erleben!“ ins Leben gerufen, um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schäden durch Corona gezielt anzugehen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gibt den Startschuss: „Wir brauchen wieder ein Stadterlebnis, welches mehr ist als nur das schnelle Einkaufen. Mit unserer Initiative wollen wir den Innenstädten wieder eine Zukunftsperspektive geben. Wir suchen Projekte und Veranstaltungen, die die Innenstädte mit Leben füllen, nachdem in Coronazeiten Menschenansammlungen gezielt verhindert werden sollten. Eine höhere Aufenthaltsqualität in den Städten entsteht beispielsweise durch wenig Leerstände in den Läden, mehr Grünflächen, eine bessere Fahrradinfrastruktur sowie eine gute Mischung aus Einzelhandel, Gastronomie und Arztpraxen. Es ist aber auch die Vielfalt von Veranstaltungen, die die Menschen in die Hauptstraße und ihre Seitengassen locken. Sport- und Kulturveranstaltungen sorgen für neuen Schwung. Sie motivieren Menschen, sich in die Stadt- und Ortskerne zu bewegen. Noch tun sich viele Kommunen schwer, wieder in diese Richtung zu planen, aber wir müssen die Menschen wieder zur Lebensfreude zurückholen.“

Dabei kann das Spektrum der Ideen von einem kulinarischen Fest der regionalen Küche über Konzerte mit Liedermachern, „Mitternachtsshopping bei Vollmond“, Sportveranstaltungen auf dem Marktplatz und dem „längsten Kaffeetisch Bayerns“ bis hin zum Treffen von Straßenmalern, die Kunstwerke auf den Asphalt malen, reichen. „Wir wollen der Vielfalt und den Ideen keine Grenzen setzen. Jede Initiative, die zu einer lebendigen Innenstadt führt und alle Generationen anspricht, ist willkommen und der richtige Schritt, um sich gegen eine Verödung zu stemmen. Wir wissen, dass eine Innenstadtbelebung nicht von heute auf morgen organisiert werden kann. Oft braucht es eine kreative Zwischenlösung. Und diesen Mut zum Experiment wollen wir mit der neuen Förderung auszeichnen“, erklärt Hubert Aiwanger.

Für Förderung bewerben

In den nächsten drei Monaten (bis Mitte Juli) können sich Handelsunternehmen, Werbegemeinschaften, privatrechtliche City- und Stadtmarketingorganisationen um die Förderung „Innenstadt neu erleben!“ bewerben.

Das Wirtschaftsministerium wird in einem Expertengremium über die zu fördernden Projekte entscheiden. „Wir wollen gründlich auswählen, aber dann auch schnell entscheiden. Jedes Veranstaltungskonzept leistet einen wichtigen Beitrag, um sich gegen die aktuellen, vielfältigen Herausforderungen zu stemmen. Ich kann nur jeden einladen, sich um diese Förderung zu bewerben“, appelliert Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

(Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie/SAKL)

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