Dehoga

Gutschein-Aktion soll Gastronomen retten

Der Dehoga will durchsetzen, dass jeder Kölner Einwohner einen Verzehrgutschein von rund 30 Euro für die Gastronomie erhält. Doch die Stadt sieht sich nicht in der Lage dazu.

Freitag, 10.07.2020, 09:59 Uhr, Autor: Thomas Hack
Gäste in einem Restaurant

Der Dehoga fordert einen 30-Euro-Verzehrgutschein für jeden Kölner Bürger, um die Gastronomie zu retten. (©cherryandbees/stock.adobe.com)

Der Dehoga macht durch eine ungewöhnliche Idee von sich reden: Um den Kölner Gastronomen beim Restart unter die Arme zu greifen, soll an jeden Kölner Haushalt ein Verzehrgutschein gesendet werden, wie der Express berichtet. Diese sollten von der Stadt bezahlt werden. „Gutscheine zu je 30 Euro dürften es schon sein – und das für 500.000 Kölner Haushalte“, habe der rheinische Dehoga-Chef Christoph Becker Becker dazu verlauten lassen. „Es ginge somit um 15 Millionen Euro für den Erhalt der Gastronomie. Das Geld wird spürbar helfen.“

Wirte begeistert, Stadt blockiert

Damit sollen alle Stadtbewohner motiviert werden, wieder in Restaurants essen zu gehen. „Damit alle sehen, wie gut die Hygienekonzepte eingehalten werden“, so Becker laut dem Bericht weiter. Die Gastwirte begrüßen diesen Vorschlag: „15 Millionen ist eine Summe, die die Stadt für viele Dinge ausgibt, die nicht so überlebenswichtig sind. So könnte man alle Wirte unterstützen. Wir leben in dieser Stadt, wir zahlen hier Steuern. Das Geld bleibt in Köln“, heißt es etwa seitens eines Kölner Gastronomen. Die Stadt selber blocke dagegen momentan noch ab und habe erläutert, dass „keine angemessene Unterstützung“ für die Gastronomie möglich wäre, da schließlich alle Branchen von der Krise betroffen wären. (express.de/TH)

 

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