Wohltätigkeit

Die Tafel: 25 Jahre Humanität, Gerechtigkeit und Solidarität

Zwei Tafelmitarbeiter sind mit dem Ausräumen von Supermarktkisten mit Lebensmitteln beschäftigt
Vor 25 Jahren wurde in Berlin die erste Tafel gegründet. (Foto: dpa)
Vor 25 Jahren wurde in Berlin die erste Tafel gegründet. Die mittlerweile mehr als 930 gemeinnützigen Tafeln in Deutschland sammeln überschüssige Lebensmittel und verteilen sie an bedürftige Menschen.
Mittwoch, 17.01.2018, 14:17 Uhr, Autor: Markus Jergler

Die Lebensmittelausgabe ist das Kerngeschäft der Tafeln und regional unterschiedlich organisiert. Viele Tafeln leisten darüber hinaus mehr: Entsprechend dem Bedarf und den Möglichkeiten vor Ort bieten sie Kleidung, Haushaltswaren, Möbel sowie zusätzliche Leistungen an – vom Bringdienst, über einen warmen Mittagstisch bis zur Kinderbetreuung. Durch die Möglichkeit, beim Einkauf zu sparen, verschaffen die Tafeln bedürftigen Menschen einen bescheidenen finanziellen Spielraum. Gleichzeitig schaffen sie Raum für Begegnung und damit den Rahmen zum Aufbau eines sozialen Netzwerks, das von Armut Betroffenen Halt gibt und sie dabei unterstützen kann, ihre Situation zu verbessern.

„Tafeln sorgen durch ihr Engagement dafür, dass die Spaltung der Gesellschaft nicht noch weiter rasant fortschreitet“, sagt der Vorsitzende von Tafel Deutschland e. V., Jochen Brühl. „Die steigende Zahl der Rentner bei den Tafeln ist besorgniserregend, ebenso die große Zahl der Kinder und Jugendlichen. Zur Armutsbekämpfung muss die zukünftige Regierung endlich wirkungsvolle Maßnahmen bereitstellen. Die Tafeln werden ihren Beitrag für mehr Humanität, Gerechtigkeit und Solidarität leisten und auch zukünftig Lebensmittel retten und Menschen helfen.“ (MJ)

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