Verbot

Ischgl verbannt Touristen mit Skischuhen aus Ortszentrum

Straßenabschnitt Ischgl
© Wikimedia
Die Tiroler Tourismushochburg Ischgl verbannt seit vergangenem Sonntag Nachtschwärmer mit Skischuhen bzw. Skiutensilien aus dem Dorfzentrum. Das Verbot gilt täglich von 20.00 bis 6.00 Uhr und endet am 5. Mai.
Montag, 21.11.2016, 11:40 Uhr, Autor: Clemens Kriegelstein

Sanktioniert wird das Verbot mit Geldstrafen bis zu einer Höhe von 2.000 Euro, wie aus der Verordnung des Gemeinderats hervorgeht. Neben dem „Gehen mit Hartschalenschuhen“ ist in diesem Zeitraum auch das „offene Tragen von Skiern, Skistöcken und Snowboards“ verboten, heißt es. Damit wolle man die Qualität des Aufenthalts der Gäste steigern, erklärte der Ischgler Bürgermeister Werner Kurz dem ORF Tirol. Neben der Lärmbelästigung stelle es auch ein Gefahrenpotenzial für andere dar. Auch wegen auf der Schulter getragener Skier sei es immer wieder zu Unfällen gekommen, betonte Kurz.

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

Junge Reisende der Gen Z entspannen gemeinsam auf dem Balkon eines Hauses am See in einer naturnahen Berglandschaft.
Reisetrend
Reisetrend

Gen Z treibt Naturreisen in Deutschland an

Immer mehr Deutsche verbringen ihre Auszeiten abseits der Städte. Besonders junge Reisende entdecken ländliche Regionen und Naturziele für sich.
Burg Falkenstein im Harz in Sachsen-Anhalt im Herbst
Statistik
Statistik

Tourismus in Sachsen-Anhalt: Gästezahlen stabil, Umsätze sinken

Rund 3,4 Millionen Menschen reisten 2025 in das Bundesland. Während die Nachfrage nahezu konstant bleibt, steht das Gastgewerbe wirtschaftlich unter Druck.
Von links nach rechts: Andreas Winkelhofer (Geschäftsführer Oberösterreich Tourismus), Barbara Radomski (Geschäftsführerin Bayern Tourismus Marketing GmbH), Christine Schönhuber (Geschäftsführerin Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg), Petra Hedorfer (Vorsitzende des Vorstandes Deutsche Zentrale für Tourismus), Krisztina Henyecz (Head of Business Development, Visit Hungary), Astrid Steharnig-Staudinger (Geschäftsführerin Österreich Werbung), Markus Achleitner (Wirtschaftslandesrat Oberösterreich), Michael Duscher (Geschäftsführer Niederösterreich Werbung), Petra Riffert (Geschäftsführerin Donauregion Oberösterreich), Marie-Louise Schnurpfeil (Geschäftsführerin Linz Tourismus), Bernhard Schröder (Geschäftsführer Donau Niederösterreich Tourismus).
Destinationsmarketing
Destinationsmarketing

Neue Tourismusinitiative „Discover your Danube“ gestartet

Deutschland, Österreich und Ungarn wollen die Donau international stärker vermarkten. Das neue Projekt wurde auf der ITB Berlin 2026 vorgestellt.
Luftaufnahme der Hansestadt Wismar an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern im Sommer
Entwicklung
Entwicklung

Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet zweitbestes Tourismusjahr seit der Wende

Das Bundesland meldet 8,2 Millionen Gäste und 33,3 Millionen Übernachtungen. 2025 war damit das zweitbeste Tourismusjahr seit der Wende.
Wartburg bei Eisenach, Thüringen, Deutschland
Jahresbilanz
Jahresbilanz

Stabiles Tourismusjahr 2025 in Thüringen

Erst das Rekordjahr 2019, dann nur schwer wettzumachende Einbrüche durch die Corona-Pandemie – hinter der Thüringer Tourismusbranche liegen schwierige Jahre. Doch auch wenn das Vor-Corona-Niveau noch nicht erreicht ist, zeigt sich die Branche stabil. 
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, bei einem Pressetermin
Branchenlage
Branchenlage

Wegner: Krieg beeinflusst ITB und Tourismus

Zum 60-jährigen Bestehen der Messe äußert sich Berlins Regierender Bürgermeister zu den Folgen des Kriegs im Nahen Osten. Die Auswirkungen auf den internationalen Reiseverkehr sind bereits deutlich spürbar.
Stefan Borgmann, Geschäftsführer der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TA.SH)
Technik
Technik

Digitale Bestellsysteme gegen Personalmangel im Tourismus

Steigende Kosten und fehlende Arbeitskräfte setzen Betriebe unter Druck. Stefan Borgmann, Geschäftsführer der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein, sieht Innovationen und eine stärkere Nebensaison als mögliche Ansätze.
Blick auf das Kloster St. Johannis in Brandenburg an der Havel am Wasser gelegen
Jahresbilanz
Jahresbilanz

Tourismus 2025 in Brandenburg stabil trotz Konsumzurückhaltung

5,4 Millionen Gäste und 14,3 Millionen Übernachtungen: Die Branche behauptet sich auf hohem Niveau. Rückenwind kommt vor allem aus der ruhigen Reisezeit und dem Wassertourismus.
Sandburgen-Wettbewerb am 07.05.2016 am Strand von Boltenhagen (Mecklenburg-Vorpommern)
Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern

Fünf Behörden für Sandburg-Event: Bürokratieabbau gefordert

Fünf Ämter für einen Sandburgen-Wettbewerb? Für Kritiker in den Ostseebädern von Mecklenburg-Vorpommern ist das nur ein Beispiel ausufernder Bürokratie. Sie rufen auf zum „Kampf gegen die Bürokratiemonster“.